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Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

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Gewalt gegen Andersdenkende

Nachtrag zu WM-Fahnen

blogfuerst 28. Juni 2010

Nicht nur Linke hetzen gegen den WM-Enthusiasmus und das Fahnenmeer (unklar bleibt, ob sich ihr “Antinationalismus” nur gegen deutsche Fahnen oder grds. gegen sämtliche Fahnen wendet), sondern auch die extremeren Rechten pöbeln gegen Spieler der deutschen Nationalmannschaft. So empfiehlt PI-News dem deutschen Spielmacher Mesut Özil, dass er besser für die türkische Nationalmannschaft spielen sollte. Unter anderem weil er “sich weigert” die Nationalhymne mitzusingen und stattdessen lieber Koranverse zitiert. Neben der Frage, ob PI-News auch einem erzkatholischen Spieler, der statt die Hymne mitzusingen, das Vater Unser betet  auch empfehlen würde besser in der vatikanischen Nationalmannschaft zu spielen (haben die überhaupt eine?), finde ich diese Reaktionen aus beiden Lagern Klasse! Wenn die Extremisten aus dem linken und dem rechten Lager ihre Probleme mit dem Fan-Enthusiasmus für die DFB-Elf haben (die einen weil sie ihnen zu national sind, die anderen weil sie ihnen zu wenig national sind), dann ist er offenbar genau richtig. Veranktert in der Mitte der demokratischen und freiheitlichen Gesellschaft unseres Landes. Bitte liebe Freunde der DFB-Elf. Feiert auch weiterhin so schön und fröhlich und haltet den Extremisten den Spiegel ihres eigenen Hasses vor.

Clowns der Woche

blogfuerst 14. Juni 2010

Alle Jahre wieder, kommt bei Fußballweltmeisterschaften die mittlerweile peinliche Diskussion über die Beflaggung von schwarz-rot-gold zum Vorschein. In seinem filterblog hat Jan diese Diskussion hervorragend auf den Punkt gebracht, weshalb ich ihn mal hier vollständig zitiere:

Die Meinungen zur bundesweiten Beflaggung aller PKW und Vorgärten gehen auch in diesem Jahr mal wieder weit auseinander. Mancher findet sie peinlich und überflüssig, andere vielleicht dagegen doch ganz hübsch bunt.

So richtig albern wirds allerdings, wenn man schwarzrotgold in WM-Zeiten allen Ernstes als Symbol für Nationalismus interpretiert. Ja sicher, man kann nicht ausschließen, dass es tatsächlich national gesinnte Fussballfans gibt – aber es zeugt schon von einer besonders ausgeprägten Form von Paranoia, wenn man tatsächlich unterstellt, so ca. alle vier Jahre gäbe es massive Wellen des Nationalismus, der weite Teile der Bevölkerung mitreisst und darum ein total schlimmes Problem wäre, auch wenn er danach wieder sang-, klang- und vor allem (bisher jedenfalls) weltkrieglos in der Versenkung verschwindet.

Es gibt aber Zeitgenossen, die tatsächlich so bescheuert sind. Oder wenigstens vorgeben, so beknackt zu sein – es kann natürlich auch sein, dass die Herrschaften, die sich so ein ulkiges und auf Diebstahl von Fanartikeln basierendes “Capture the Flag”-Spiel ausgedacht haben, einfach nur auf Krawall aus sind. Da es sich offenbar um eine Untergruppierung jener Faschisten handelt, die sich selbst einreden, sie wären gegen Faschismus, wäre das ja so weit nicht hergeholt, denn diese Leute sind in der Regel einfach nur auf Gewalt aus.

Im Interesse dieser Vollidioten hoffe ich aber eigentlich sogar ein bisschen, dass es ihnen wirklich wie üblich “nur” um Gewalt gegen unbedarfte Bürger geht und sie nicht darüberhinaus auch noch den lächerlichen Quatsch glauben, den sie auf ihren Websites verbreiten:

Die nationalen und rassistischen Auswüchse der Fußball-WM sind entschieden abzulehnen und zu bekämpfen. Nachdem sich Deutschland für das hoch gewonnene Gruppenspiel gegen Australien bereits als zukünftigen Weltmeister feiert bleibt uns nichts anderes übrig als das von allen Deutschlandprolls gefürchtete Spiel „Capture the flag“ auszurufen.

Dieser selbsternannte “anti-nationale Weltfussballverband” vergibt Punkte auf jedes geklaute Teil, das irgendwas mit Fussball, beziehungsweise der Nationalmannschaft zu tun hat. Natürlich nur mit der deutschen, denn wenn andere Bürger ihren Mannschaften zujubeln, ist das offenbar in Ordnung, weil Nationalismus etwas ist, dass es nach Ansicht der Faschismus-Experten nunmal nur in Deutschland gibt,

Ich gratulieren den Armleuchtern von “Hannover gegen Nazis” herzlich zu diesem wertvollen Beitrag zur Weltverbesserung und erkläre sie hiermit feierlich zu meinen Clowns der Woche. Weiter so, Jungs, Ihr schlagt jede Satire.

Übrigens habe sogar ich Fussballbanause mir das Spiel der Deutschen Mannschaft angesehen und mich sogar übers Ergebnis gefreut. Und bevor nun zufällig einige dieser Faschisten-Clowns mitlesen sollten und angesichts dieser bitteren Erkenntnis vor Schreck vom Hocker zu fallen drohen, bitte diese Entwarnung zur Kenntnis nehmen: Ich habe das Spiel vorsichtshalber in einem Irish Pub in einer slowakischen Stadt zusammen mit einem Japaner (der übrigens auch den Deutschen zugejubelt hat) gesehen und dabei tschechisches Bier getrunken. Trikots oder sowas hab ich auch nicht, bin also vergleichsweise unverdächtig. Aber was heisst das schon, wenn mans mit solchen Knalltüten zu tun hat.

Mordanschlag bei linksradikaler Demo in Berlin

blogfuerst 13. Juni 2010

Auf einer Demonstration in Berlin am 12.06.2010, bei der viele Linksradikale mitmarschierten kam es zu einem Mordanschlag auf die Polizei. Einige Polizisten wurden z.T. schwer verletzt. Den Ansagen der Demo-Lautsprecher zufolge, versuchten die Demo-Teilnehmer die Tatort-Sicherung der Polizei zu behindern.

Spinner, Terroristen und Mörder wird es immer geben. Was aber erschreckend ist, ist dass sie für ihre menschenverachtenden Taten eine so breite Unterstützung in der linken Szene erfahren, für die Gewalt ein ganz normales Mittel ist.

Autonome sind Mörder

blogfuerst 5. Mai 2010

Beim Lesen dieses Berichts über die Ausschreitungen in Athen und den drei Toten, war ich über die Wortwahl ziemlich verwundert. Da haben “Autonome” am hellichten Tag Brandsätze in ein öffentliches Gebäude geworfen, indem sich mindestens 20 Menschen aufhielten. Die meisten schafften es der Flammenhölle zu entkommen. Drei Menschen leider nicht. Sie verbrannten in dem Gebäude. Wer Brandsätze in ein Gebäude wirft, indem sich Menschen befinden ist weder Randalierer, noch Autonomer. Er ist schlicht und ergreifend ein Mörder. Und diese Mörder hatten offenbar viele Komplizen, die dafür gesorgt haben, dass die Menschen in dem brennenden Gebäude keine Hilfe erhalten, und auch sicher gestellt ist, dass sie verbrennen.

Irgendwie hab ich das Gefühl, dass (versuchte) Morde und schwere Körperverletzungen völlig verharmlost werden, sobald sie in großen Gruppen geschehen. Egal ob bei der Maikrawalle oder G8-Gipfeln. Wer mit schweren Gegenständen nach Menschen wirft – egal ob Pflasterstein oder Molotowcoktail – ist in meinen Augen ein schwerst Krimineller, der aufgrund versuchten Mordes für viele Jahre weggesperrt werden sollte.

die.Linke in NRW

blogfuerst 3. Mai 2010

Der Bundesschatzmeister der Linken/Linkspartei/PDS/SED Karl Holluba schwörte kürzlich unter Eid vor dem Berliner Landgericht:

„,Die Linke‘ ist rechtsidentisch mit der ,Linkspartei.PDS‘, die es seit 2005 gab, und der PDS, die es vorher gab, und der SED, die es vorher gab.“

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