Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.
Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.
Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.
Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.
Was mussten wir uns nicht alles anhören, als Begründung für die “dringend notwendigen” Internet-Sperren. Es ginge doch um die Bekämpfung von Kinderpornographie, es ginge um den Schutz vor Missbrauch – ja es ginge doch um die Kinder… da darf man doch nicht dagegen sein. Das Internet dürfe kein rechtsfreier Raum sein, indem Kriminelle und “schwerst Pädokriminelle” ungestraft wirken können. Das alles mussten wir uns – insbesondere von Mitgliedern der “Christlich” Demokratischen Union (CDU) anhören. Tja, und was fördert die (christliche) katholische Kirche hier Stück für Stück an Leichen aus ihren Kellern? Hunderte Fälle von missbrauchten und misshandelten Kindern. Pater, die Kinder missbrauchten und sogar Nacktfotos von ihnen ins Internet stellen – also Kinderpornographie produzieren und verbreiten.
Das Ausmaß des Missbrauchsskandals am Klosterinternat Ettal wird immer erschreckender. Auf einer Pressekonferenz zeichnet der externe Ermittler Thomas Pfister das Bild eines Klosters, in dem systematische Gewalt und sexueller Missbrauch in einem rechtsfreien Raum gedeihen konnten. [...] Kinder und Jugendliche berichten darin davon, wie sie in der Schule und im Internat des Klosters systematisch körperlicher und seelischer Misshandlung sowie sexuellem Missbrauch ausgesetzt waren. [...] Pfister sprach von schweren Schlägen, Massenbestrafungen und anderen massiven Vergehen. [...] Ein anderer Ehemaliger sagte, er habe manche Patres als Sadisten oder krankhaft impulsive Schläger in Erinnerung. Pater Johannes Bauer, der Cellerar des Klosters – eine Art Wirtschaftsverwalter – räumte auf der Pressekonferenz ein, Den ganzen Beitrag lesen »
Ein sehr guter Artikel der Frankfurter Rundschau analysiert die Gesprächsrunde bei “Hart aber Fair”, wo es um die Missbrauchsskandale und deren Umgang in der katholischen Kirche ging. Der Hamburger Weihbischof Hans-Jochen Jaschke offenbarte dabei die abstrusen Vorstellungen der katholischen Kirche:
Da redet nicht einer, dem weh tut, was er gerade gehört hat, keiner der Mitgefühl hat. Da redet einer, der sich für seinen Auftritt hat munitionieren lassen und jetzt zeigen möchte, dass er zu schießen versteht. Der Bischof geht nicht auf das Opfer zu, stellt sich auf seine Seite sondern er schlägt noch einmal auf den Mann ein. Schlimmer als Jaschke hätte kein Gegner die katholische Kirche darstellen können. [...] Die Kirche behält sich das Recht vor, selbst zu entscheiden, ob ein Verdacht bestätigt oder widerlegt wird. Erst wenn er von den entsprechenden Gremien als bestätigt betrachtet wird, wird die Staatsanwaltschaft informiert. [...] Die Kirche hält es für selbstverständlich, dass sie über einen eigenen Rechtsraum verfügt. Herr Jaschke sah darin kein Problem, sondern hielt die Vorstellung – die doch Gesetz der Bundesrepublik ist -, dass Kindesmissbrauch immer der Staatsanwaltschaft gemedelt werden muss, für lächerlich.
Von “Parallelgesellschaften” redet man sonst immer nur bei Islamisten. Dabei steckt mit der katholischen Kirche eine solche Parallelgesellschaft mitten im tiefsten Herzen der bundesrepublikanischen Demokratie.
Je intelligenter Menschen sind, umso eher sind sie bereit, sich auf Neues einzulassen. Konservative und religiöse Menschen haben hingegen einen geringeren Intelligenzquotienten.
Allerdings sind die Linken auch allgemein unzufriedener.
In allen Berichten von TP schwingt mit, dass die Wirksamtkeit von Antidepressiva angezweifelt wird. Überall wird geschrieben, dass Antidepressiva ja “weniger wirksam” seien bzw. “genauso wirksam” wie Placebos. Konkrete Zahlen werden nie genannt. Stattdessen werden zwielichtige Autoren zitiert, die mit Metastudien sich die Zahlen so hinbiegen, dass sie ins eigene Weltbild passen. Dabei weiss jeder Statistiker, dass Meta-Studien in den meisten Fällen nur dazu genutzt werden, die Ergebnisse zu produzieren, die man haben möchte. Den ganzen Beitrag lesen »
Klimawandel und Klimaleugner – Der öffentliche Meinungskampf ist dieser Tage wieder voll entbrannt. Der Klimagipfel in Kopenhagen hat kaum begonnen, da bricht der Meinungskampf zwischen der herrschenden Ansicht, dass der Klimawandel durch CO2 aus Menschenhand verursacht wird und den Klimawandel-Gegnern, die der Auffassung sind, dass es keinen CO2-induzierten Klimawandel gibt, voll aus.
Ehrlich gesagt kann ich die ganze Aufgeregheit in der Debatte überhaupt nicht nachvollziehen. Wenn der Klimawandel in der Wissenschaft so unumstritten ist, wieso werden dann diejenigen, die eine andere Auffassung haben, so übel angegriffen und diffamiert? Die ganze Debatte erinnert mich ein bisschen an die Kreationismus-Debatte. Den ganzen Beitrag lesen »
Fast jeder kennt das eherner Prinzip der Zeugen Jehovas, an einem der Ihren niemals eine Bluttransfusion zuzulassen. Selbst wenn dadurch ein Erkrankter/Verunfallter stirbt. Zu Recht wird dieses Prinzip heutzutage von der säkulären Gesellschaft als unmenschlich und inhuman abgelehnt. Zwar wird das Selbstbestimmungsrecht eines Anhängers der Zeugen Jehovas soweit respektiert, dass ihm auch bei Lebensgefahr, Blut nicht gegen seinen Willen verabreicht wird. Das gilt aber nur für Erwachsene. Bei Minderjährigen sieht das Recht vor, dass eine notwendige Bluttransfusion durch Ärzte in jedem Fall durchgeführt werden darf und muss. Für den Otto-Normal-Bürger ist eine Bluttransfusion etwas ganz normales. Für Zeugen Jehovas nicht.
Anderes Beispiel: Scientology. Scientologen lehnen z.B. Antidepressiva und Psychotherapie – also die Psychiatrie insgesamt – vollständig ab. Für Scientologen ist die Heilkunde der Psychiatrie fast so schlimm wie der Nationalsozialismus.
Als letztes Beispiel sei hier der berühmt gewordene Fall der “krebskranken Olivia” angeführt, die erst in letzter Minute durch konventionelle schulmedizinische Behandlung vor dem sicheren Krebstod bewahrt wurde. Ihre Eltern hatten sich bis zuletzt geweigert sie einer Krebstherapie zu unterziehen. Sie vertrauten stattdessen auf die hahnebüchenen Versprechen eines Quacksalbers, der Heilung ohne Medizin versprach.
Mit Verwunderung lese ich bei welt.de, dass die Hüterin der Ewiggestrigen die CSU-Tante Christine Haderthauer erzählt, dass es in der neuen Koalition (doch) die sogenannte Herdprämie für Eltern geben soll.
Was mich bei dieser Diskussion auf die Palme bringt, ist dass niemand von diesem vorindustriellen Verein den Mumm hat zu sagen, was er/sie wirklich denkt: Dass nämlich die Frau gefälligst zu Hause zu bleiben hat und nicht arbeiten soll. Offenbar reicht es diesen Leuten nicht, dass sie das auch weiterhin tun können und niemand gedenkt sie daran zu hindern. Nein, sie wollen auch missionieren wie einst die Kolonisten in der Neuen Welt – auch alle anderen sollen gefälligst zu Hause bleiben. Die Argumentation der CSU ist so hahnebüchen, dass mans kaum aushält. Da wird behauptet, dass diejenigen die nicht arbeiten durch kostenlose Betreuungsplätze benachteiligt würden. Das ist ungefähr so einleuchtend, wie die Behauptung, dass eine kostenlose Oberstufe Realschüler Den ganzen Beitrag lesen »
Derzeit geht es ja hoch her in der Debatte um die Impfungen gegen die Schweinegrippe. Abgesehen von den ganzen Pandemie-Warnungen, die mich irgendwie nicht sonderlich gejuckt haben, gab es jüngst auch Krach, weil für die “herrschende Klasse” also Bundespolitiker und Bundesbeamte, ein eigener – angeblich besserer – Imfpstoff besorgt wurde. Nunja, wenn ich ehrlich bin, interessiert mich auch diese Debatte herzlich wenig. Ob Patrizier- oder Proletarier-Impfstoff – ich werde mich nicht impfen lassen.
Nicht das ich was gegen die Möglichkeit von Impfungen hätte. Wenns hilft, solls halt jeder kriegen ders will oder braucht. Ich brauchs und will es nicht. Den ganzen Beitrag lesen »
Die Vereinigung “Aktionsbuendnis Amoklauf Winnenden” hat mit ihren pauschalen Forderungen nach einem Verbot von “Killerspielen” bereits mehrere Mal auf sich aufmerksam gemacht. Die jüngste PR-Aktion dieses Bündnisses ist der Aufruf “Killerspiele” öffentlich zu entsorgen. Welche Spiele genau als Killerspiele gelten, wird natürlich nicht dargestellt. Denn dann müsste man erklären, warum Far Cry eines ist und Pacman keines. Aber um Argumentation und Ursache und Wirkung geht es ja bei dieser Debatte gar nicht. Dass die emotional angeheizten Aktivisten aber mit ihrer jüngsten Aktion in ganz andere Dimensionen vorstoßen, ist ihnen selbst offenbar entgangen. Ob es ihnen passt oder nicht – aber Videospiele sind längst zu einem bedeutenden Kulturgut geworden. Und das schließt Ego-Shooter mit ein. Den ganzen Beitrag lesen »
Wie sozial Gewerkschaften und ihre Anführer wirklich sind, wurde ja bereits dargelegt.
Aber manchmal geht halt immer noch einer oben drauf. So beim selbsternannten Rächer der Enterbten bzw. “einfachen Leuten”/”Arbeitern”, Frank Bsirske. Der hat Privilegien und Luxus in Anspruch genommen, wie es sonst nur von raffgierigen Managern getan wird. Es spricht nicht gerade für seine geistige Reichweite, wenn er sich wundert, dass solch ein Verhalten Unmut auf sich zieht. Wer sich wie einer der “bösen Kapitalisten” verhält, braucht sich nicht zu wundern, wenn er auch wie ein solcher behandelt wird.
Falls einem der Name “Tobias Mann” noch unbekannt erscheint, würde ich dringend empfehlen sich mal diesen Clip hier anzusehen. Ich bin hellauf begeistert, mit welcher Genialität Tobias Mann das zeitlose Werk des Dr. Faust in einer “modernen Ausdrucksform” darstellt.
(Noch) Relativ unbekannt hierzulande ist die amerikanische Restaurant-Kette Hooters. Hauptaspekt dieser Kette ist, dass die Bedienungen weiblich, vollbusig und knapp bekleidet sind und gelegentlich auch tanzen. Es werden mittlerweile immer mehr Hooters auch in Deutschland eröffnet. Und was passiert, wenn etwas neues hierzulande entsteht? Die Bedenkenträger und bigotten Politapostel haben nichts besseres zu tun, als so etwas zu kritisieren. So geschehen in der weltoffenen und toleranten (?) Stadt Frankfurt am Main:
Die Politiker im Ortsbeirat 5 reagieren auf die vermeintlich neue Attraktion fraktionsübergreifend einheitlich: Verwunderung, Ablehnung, Irritation greifen um sich. “Wer hat das denn genehmigt?”, ärgert sich Ursula auf der Heide (Grüne). Hans-Günter Joras (CDU) kennt das Hooters-Konzept zwar nicht, spricht sich nach kurzer Aufklärung aber auch dagegen aus. “Das passt da überhaupt nicht hin”, sagt der ehemalige Ortsvorsteher. Den ganzen Beitrag lesen »
Der renommierte Osnabrücker Soziologe Mohssen Massarrat hat sich in einem offenen Brief an “die Linken” gewandt, denen er selbst zwar angehört, jedoch in Fragen von internationaler Politik offenbar widerspricht. Sein Brief ist einerseits eine grundsätzliche Kritik an linken Fundamentalpositionen, auf der anderen Seite aber ein äußerst informativer, detaillreicher und differenzierter Bericht über die Hintergründe der jüngsten politischen Krise im Iran. Wer sich ein einigermaßen objektives Bild der Lage und Geschehnisse, sowie der geschichtlichen Hintergründe machen will, sollte diesen Brief unbedingt lesen. Ich beschränke mich an dieser Stelle darauf ein paar – auch allgemein verwendbaren – Zitate an der Kritik von Linken wiederzugeben. Den ganzen Beitrag lesen »
Bei Verdacht auf 1,30 € Diebstahl(bis zu 5 J. Freiheitsstrafe) = Kündigung - bei Verdacht auf Untreue (bis zu 5 J. Freiheitsstrafe) in Millionenhöhe = Millionenabfindung
Die Bundestagswahl rückt immer näher und somit auch die mediale Berichterstattung über die Spitzenkandidaten. Im Vorfeld der letzten Bundestagswahlen gab es ein paar Spitzenduelle im deutschen Fernsehen. Und zwar nach dem amerikanischen Vorbild zwischen zwei großen Lagern. Hierzulande zwischen dem/der Unionsspitzenkandidaten und dem sozialdemokratischen Spitzenkandidaten.
Pikant wird dieses Vorgehen allerdings in der aktuellen Situation der großen Koalition. Das führt nämlich dazu, dass im so genannten “Spitzenduell” ausschließlich Regierungsparteien vertreten sein werden und die drei Oppositionsparteien nicht zum Zug kommen. Ex-Außenminister Hans-Dietrich Genscher hat das treffend kommentiert:
In diesem Jahr bedeutet der Ausschluss von drei Parteien von dieser einmaligen, in anderer Weise nicht ausgleichbaren Sendung den Ausschluss der Opposition von der wichtigsten Fernsehwahlsendung. Dass die Regierungsparteien unter sich bleiben, rührt am Grundverständnis von Regierung und Opposition in der parlamentarischen Demokratie. Was wäre zum Beispiel zu hören, wenn in einem EU-Beitrittsland die Opposition von der entscheidenden Wahlsendung ausgeschlossen würde? Und welchen Informationsgewinn kann es für die Wahlbürger bedeuten, wenn die beiden Diskutanten zunächst einmal die gemeinsame Regierungszeit preisen, dann die Absicht begründen auseinanderzugehen, aber Wiederverheiratung nicht ausschließen?
Ich frage mich, was passieren würde, wenn die FDP irgendwann einmal die SPD überholt. Das liegt ja nicht ganz fern. Werden dann künftig trotzdem nur Union und SPD auftreten dürfen? Oder nur Union und FDP? Wie man sieht ist verquastetes “Lager- oder schwarz-weiß-Denken” bei den deutschen Rundfunkanstalten vorherrschend. Vielleicht wird an dieser Stelle besonders deutlich, wie das Fernsehen seinen eigenen Abstieg beschleunigt – ohne dass das böse Internet daran beteiligt wäre.
Endlich wissen wir, warum die FDP früher einen “Spaß und Sex”-Wahlkampf gemacht hat. Mit Big Brother und Dolly Buster. FDP-Wähler haben einfach am meisten Sex. Was dann wohl auch für die Parteimitglieder gilt, die davon wohl etwas nach außen tragen wollen. Ehrlich gesagt verstehe ich nicht so ganz, warum heutzutage jeder (auch in der FDP) diese Form von “a bisserl Spaß” im Wahlkampf so sehr verteufelt. Unsere Politik und insbesondere die Politiker sind schon so unglaublich traurig und bierernst, dass ein wenig Abwechslung hier bestimmt niemandem schaden würde. Jedenfalls ist mir so ein bisschen Spaß in jedem Falle lieber, als diese ständigen Klagelieder von zu tiefst verbitterten Politikmenschen. Die Einen lamentieren ständig den Verfall von Sitte, Moral, Werten und Anstand und wünschen sich – insgeheim – wieder Zucht und Ordnung, wie zu Willems Zeiten. Die Anderen können es partout nicht abhaben, wenn der Nachbar gesund ist, während sie selbst krank sind. Statt sich zu fragen, wie man selbst wieder gesund werden könnte, versuchen diese Leute den Nachbarn krank zu machen – damit am Ende wieder gerechte Gleichheit hergestellt ist.
Vielleicht ist die vollständige Abwesenheit von Optimismus und Lebensfreude aber auch einfach nur Teil der deutschen Mentalität. Oder? Ich kann diese Frage für mich – aufgrund meiner diversifizierten Herkunft – nicht abschließend beantworten.
Hab ich was verpasst? Plötzlich trauert die ganze Welt ganz fürchterlich um Michael Jackson. Seit seinen vielen OPs und der Geschichte um die angebliche sexuelle Belästigung hat doch niemand mehr öffentlich etwas positives über Jacko gesagt. Immer hieß es: “Dieser Perverse, dieser Gestörte, dieser Verrückte, dieser Kinder****, lebende Leiche, Masketräger, Bleichgesicht…” und was weiß ich nicht alles. Und jetzt nach seinem Tod kommen alle aus ihren Löchern gekrochen und erzählen, wie toll Jacko doch war. Sogar Roland Koch (CDU) sah sich dazu genötigt, Jacksons Tod zu beweinen. Und das obwohl für Koch Pop-Musik sowas wie Körperverletzung ist: Den ganzen Beitrag lesen »
Nach der ersten Hessenwahl, wo Roland Koch versucht hat mit Hetze gegen jugendliche Ausländer zu punkten, schickt sich die Union an das gleiche auf Bundesebene zu versuchen. Aus dem ersten Programmentwurf geht hervor, was für Klopper die Union durchsetzen will:
[...] „Warnschuss-Arrestes“ eingeführt werden. Und im „Regelfall“ soll für Täter zwischen 18 und 21 das Erwachsenenstrafrecht gelten. Neu ist aber eine verschärfte Position im Ausländerrecht. Im Entwurf heißt es: „Zur Abwehr der Gefahren durch kriminelle Ausländer und durch Terrorismus-Verdächtige wollen wir das Ausweisungsrecht konsequent vereinfachen. Ausländer müssen bereits bei einer Gefängnisstrafe von mindestens einem Jahr ohne Bewährung ausgewiesen werden können. Dies soll auch bei jugendlichen Intensivtätern möglich sein.“ Zudem soll der Aufenthaltstitel kraft Gesetz erlöschen, wenn eine Verurteilung zu mehr als drei Jahren Freiheitsstrafe erfolgt. Außerdem will die Union einen neuen Ausweisungstatbestand einführen, nämlich „für massiv integrationsfeindliches Verhalten“.
Wenn die Netzgemeinde es schafft im Wahlkampf die Union an diesen Positionen festzunageln, dann ergeht es ihr vielleicht so wie Roland Koch bei der Hessenwahl 2008, wo die CDU rekordverdächtige Verluste eingefahren hat. Diese Positionen müssen ihr vorgehalten werden. Immer und immer wieder. Bis der ein oder andere Unionschrist die Beherrschung verliert und das sagt was er wirklich denkt. Dann haben wir sie an den Eiern.