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blogfuerst 8. August 2009
- Noch eine gute Zusammenfassung zum Thema KiPo und Zensur
- Das Bundesverwaltungsamt – die neue Super-Späh-Behörde

Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.
Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.
Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.
Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.
Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.
blogfuerst 8. August 2009
blogfuerst 7. August 2009
blogfuerst 4. Juli 2009
blogfuerst 24. Mai 2009
Die Finanzkrise trifft nicht nur die Volkswirtschaften und Abermillionen von Arbeitern. Sie “belastet” auch diejenigen, die für sie verantworlich sind – die Manager:
Sie verdienen weniger, müssen mehr arbeiten – und ihr Image hat auch gelitten: Die Finanzkrise macht vielen Managern zu schaffen. Laut einer Umfrage trifft sie der Wirtschaftsabschwung nicht nur beruflich, sondern auch privat.
So das Ergebnis einer Umfrage der Personalberatung Heidrick & Struggles.
Außer den 1000 befragten Managern dürfte es wohl niemanden in diesem Lande auch nur einen Jota interessieren, dass die Manager unter der von ihnen selbst verursachten Finanzkrise ebenfalls zu leiden haben. Den ganzen Beitrag lesen »
blogfuerst 23. April 2009
Im Law Blog wird ein konstruierter Fall dargestellt, in dem ein scheinbar perfekter Finanzkreislauf entstanden ist:
Es ist April in der Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen. Es regnet wie fast immer, die Stadt ist leer. Alle haben Schulden und leben auf Kredit.
Zum Glück kommt ein reicher Russe ins Interconti. Er will ein Zimmer und legt 500 Euro auf dem Tisch, danach geht er, um sich das Zimmer anzuschauen. Der Hotelchef nimmt schnell die Banknote in die Hand und läuft eilends,, um seine Schulden bei seinem Fleischlieferanten zu regulieren. Dieser nimmt die Banknote in die Hand und läuft sofort los, um seine Schulden bei seinem Schweinezüchter zu regulieren. Den ganzen Beitrag lesen »
blogfuerst 26. März 2009
Die Peer Steinbrücks und sonstige hoch-kompetenten Politiker haben sich an der Hypo-Real-Estate fast schon festgebissen. Sie wollen die HRE um jeden Preis verstaatlichen. Dabei werden sogar grundlegenden Prinzipien der Marktwirtschaft über Bord geworfen (Enteignung). Noch schlimmer ist aber, dass die Politiker sich mit der Rettung der HRE auf Staatskosten möglicherweise überheben. Dem stern liegt ein geheimes Gutachten vor, dass die notwendigen Gelder für die Rettung der HRE so hoch sind, dass sie bald den Umfang des gesamten Bundeshaushaltes erreichen. Aber Politiker waren noch nie sonderlich gut im Eingestehen von Fehlern oder Fehleinschätzungen. Deshalb machen sie lieber unbeirrt weiter – egal was es kostet. Und wenn sie dabei den deutschen Staat verhökern. Alles wurscht, solange ein “systemisches” Institut gerettet wird. Dass hinterher vielleicht keiner mehr da ist, der von dem “geretteten” System profitieren kann, ist nebensächlich.
blogfuerst 20. März 2009
blogfuerst 18. März 2009
blogfuerst 5. März 2009
Wenn man sich die vielen unverkauften Autos hier anschaut, fragt man sich, wieso die Autohersteller nicht längst mit massiven Rabatten versuchen ihre Fahrzeuge loszukloppen. Solange die dort rumstehen, kriegen die Konzerne keinen Cent.
blogfuerst 13. Februar 2009
Irgendetwas ist in diesem System ganz gewaltig faul, wenn die Banker die größten Verluste ihrer Firmengeschichte verursacht haben und trotzdem (oder gerade deswegen?) eine Belohnung dafür bekommen. Hier scheint sich “ein Staat im Staate” oder besser ein “Markt im Markte” entwickelt zu haben, der gänzlich andere Regeln hat wie die denen sich der Rest der Menschen und Wirtschaft unterwerfen muss. Irgendwie ist das das gleiche wie zu absolutistischen Zeiten von Ludwig dem XVI., der sich eine äußerst teure Regenschaft leistete, während das Volk dies finanzierte und selbst nichts von dem Wohlstand hatte. Ist ja nicht anders mit den Banken heute. Die Banker und Manager leben weiter in Saus und Braus, der von ihren Kunden finanziert wird, während diese ihre Vermögenswerte oder Häuser verlieren.
Wenn es noch den guten alten wütenden Mob geben würde – ich glaube ich würde da mitmachen…
blogfuerst 5. Februar 2009
Die Banken haben es dieser Tage ja nicht leicht. Auf der einen Seite sitzen sie allesamt – ohne Ausnahme – auf “toxischen Wertpapieren”, die ihnen auch weiterhin das Überleben schwer machen werden. Auf der anderen Seite kommt noch die Schelte von Politik und Gesellschaft für die Sorglosigkeit der Banker im Umgang mit den Geldern ihrer Kunden dazu. Man könnte fast meinen, dass der Job des Banker dieser Tage zu den unattraktivsten überhaupt gehört.
Einer Marktwirtschaft könnte es im Prinzip herzlich egal sein, wenn eine Bank so schlecht dasteht. Das Problem ist aber, dass sämtliche Banken, die auf dem Markt sind gleich schlecht dastehen. Und das führt dazu, dass sie alle das gleiche miese Angebot den Kunden offerieren. In solch einer Situation sind die Rufe nach dem Staat verständlich. Müsste man doch hier die Aussage “Der Markt regelt alles” klar ablehnen. Wirklich? Denn eigentlich bietet der Markt auch in einer tiefen Krise wie dieser hier hervorragende Marktlücken und Gewinnmöglichkeiten. Die Marktlücke, die sich aufgetan hat, ist eine Bank mit weißer Weste – gewissermaßen ohne Leichen im Keller bzw. toxische Papiere. Vom Kleinanleger bis zum institutionellen Investor – sie alle würden einer solchen Bank wahrscheinlich die Türen einrennen. Die Konsequenz? Man gründet einfache eine neue Bank. Dazu braucht man eigentlich nur einen großen Spritzer Investitionskapital, ein paar arbeitslos gewordene Banker und schon kanns losgehen. Da frag ich mich nur, warum noch niemand auf diese Idee gekommen ist. Ich würds wahrscheinlich selbst machen, wenn ich die entsprechenden Mittel hätte.
blogfuerst 14. Januar 2009
Spreeblick-Autor Johnny Haeusler hat das heute im Bundestag verabschiedete Konjunkturpaket der Bundesregierung vom Politiker-Sprech ins Deutsche übersetzt:
Die Bundesregierung verschickt „das größte Konjunkturpaket in der Geschichte der Bundesrepublik“, also etwas, das vor nicht besonders langer Zeit ausgeschlossen wurde, und das geht auch gar nicht anders und ist eine tolle Chance. Für ein altes Auto bekommt man 2500, für ein neues Kind 100 Euro, dafür übernimmt selbiges die Paketportokosten in Höhe von rund 50 Milliarden. Die Kosten für Krankenkassen werden gesenkt, aber nicht so stark, wie sie kurz vorher erhöht wurden und am dollsten freuen sollte man sich darüber, dass die Regierung jetzt verstärkt in Arbeitsplätze und Bildung investiert, denn das war vor der Finanzkrise nicht nötig. Ansonsten bleibt alles wie vorher: Die große Koalition findet das alles toll und sieht keine Alternativen, die Opposition findet das alles doof und hat keine.
Danke für diese äußerst präzise und treffende Formulierung!
blogfuerst 14. Januar 2009
Vor dem Hintergrund des zur Zeit stattfindenden Überbietungswettbewerbes in Sachen Konjunkturpaket – “Wer bietet mehr und gibt mehr aus?” – scheint der Vorschlag des FDP-Bundestagsabgeordneten Christoph Waitz notwendiger denn je:
Wenn sie [die Abgeordneten] am eigenen Geldbeutel erfahren, was es heißt, mehr Schulden zu machen. Mein Vorschlag ist, dass ein Abgeordneter für jede Milliarde Euro mehr Neuverschuldung, die der Bundestag beschließt, auf ein Prozent seiner Diät verzichten muss. Allerdings maximal 30 Prozent.
In Kanada wird dieses Prinzip bereits erfolgreich praktiziert. Leider bezweifle ich sehr, dass die wohlstandsgenährten Abgeordneten der sogenannten Volksparteien einer derartigen Dispziplinierungsmaßnahme jemals zustimmen dürften.
blogfuerst 31. Dezember 2008
Auch hier gibts nen Rückblick auf das Jahr 2008. Allerdings in Clip-Form:
Ganz im Zeichen des Terrors von Schäuble und seiner Konsequenzen stand dieses Jahr:
Deshalb musste natürlich mehr Sicherheit her – und zwar so: Den ganzen Beitrag lesen »
blogfuerst 27. Dezember 2008
Mit der Finanzkrise haben die Banker dieser Welt bewiesen, welche Prinzipien sie haben – nämlich keine. Bei dem ganzen Desaster glaubt man aber nicht, dass es noch Banker gibt, die diese Misere noch toppen könnten. Der Chef des deutschen Bankenverbandes Manfred Weber hat zusammen mit seinen Kollegen gefordert, dass eine staatliche “Bad Bank” eingerichtet werden sollte, welche die vielen “Giftpapiere” aufkaufen solle. Natürlich nicht zum Marktpreis, denn der liegt ja praktisch bei null. Das Ziel ist einfach:
“Jüngst war von verschiedenen Bankmanagern, unter anderem Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann und WestLB-Vorstandschef Heinz Hilgert, die Bildung einer sogenannten Bad Bank zur Ausgliederung fauler Wertpapiere und problematischer Kreditengagements vorgeschlagen worden. Ackermann hatte vor möglichen Abschreibungen in dreistelliger Milliardenhöhe gewarnt, die der deutschen Bankenbranche ansonsten drohten.”
Im Ergebnis soll der Staat die Banken Den ganzen Beitrag lesen »
blogfuerst 24. Dezember 2008
Der Vorschlag von einigen führenden SPD’lern darunter die stellvertretende Bundesvorsitzende Andrea Nahles, den Bürgern Konsumgutscheine in Höhe von 500 Euro zu “schenken”, wurde bereits vielfach kritisiert. Aus meiner Sicht ist der höchst kurzfristige Strohfeuer-Effekt einer solchen Maßnahme weniger das Problem. Die Politiker verbrennen täglich Unsummen an Steuergeldern. Das größere Problem an diesem Vorschlag ist die Sichtweise seiner Befürworter. Ginge es ihnen wirklich nur um “mehr Geld in den Taschen der Bürger”, hätten sie diesen Betrag einfach direkt ausbezahlt oder in Form von Steuersenkungen den Bürgern gereicht. Mit dem Konsumgutschein aber wollen die Befürworter dem Einzelnen mehr oder weniger vorschreiben, was er mit diesem Geld zu tun und zu lassen hat. Er soll es z.B. nicht anlegen oder sparen. Wohin diese Sichtweise führt, wenn man sie konsequent zu Ende denkt, hat Australien gezeigt. Dort wurde der Vorschlag von Konsumgutscheinen tatsächlich umgesetzt. Den ganzen Beitrag lesen »
blogfuerst 22. Dezember 2008
Marcus Viefeld hat in seinem “fifi Blog” eine interessante Feststellung getätigt, die ich mal aufgreifen möchte.
fifi argumentiert, dass wegen der starken internationalen Verflechtung der Banken, diese so etwas wie einen monolithischen Block bilden, der ein Quasi-Monopol darstellt. Und weil es außer den Beteiligten in diesem Block keine weiteren Mitbewerber gibt, die z.B. Kredite anbieten könnten, existiert somit kein wirklicher freier Markt, der ja zur Zeit als Sündenbock überall herhalten muss.
Der Denkansatz ist m.E. höchst interessant und könnte zu einer besseren Lösung beitragen. Ich würde das internationale Bankensystem allerdings nicht als Monopol oder Block bezeichnen, sondern einfach als ein internationales Kartell, dass aus wettbewerbsrechtlicher Sicht schädlich ist und deshalb bekämpft werden Den ganzen Beitrag lesen »
blogfuerst 21. Dezember 2008
Im Umgang mit der Finanzkrise gab es ja jede Menge Vorschläge für Maßnahmen zur Lösung der Krise. Die mit Abstand interessanteste Maßnahme bisher kam von der Firmenleitung der Credit Suisse:
Die Credit Suisse krempelt ihr Bonusmodell schon wieder um. Investmentbanker erhalten einen guten Teil ihrer Boni künftig in Schrottpapieren statt in Aktien. Die Credit Suisse zaubert für die Boni ihrer Investmentbanker eine neue Formel hervor, die an die Nationalbank-Hilfe für die UBS erinnert: Sie lagert toxische Schrottpapiere im Wert von rund 5 Milliarden Dollar in ein Investmentvehikel aus und befreit so ihre Bilanz von dieser Last. Dieser Topf wird mit illiquiden kommerziellen Hypotheken und Unternehmensanleihen gefüllt und an die Chefs der Investmentbank weitergereicht. Deren Boni werden im kommenden Frühling nur noch zu rund 20 Prozent in Form von Aktienanteilen ausbezahlt. Der Rest wird aus Anteilsscheinen für diesen Schrott bestehen. In den Genuss der Neuregelung kommen 1000 bis 2000 Kaderleute der Investmentbank – vorwiegend in New York.
Das klingt irgendwie nach der ultimativen und gerechtesten aller Lösungen. Statt großzügiger Bonuszahlungen kriegen die Verursacher ihren eigenen Mist zurück.
blogfuerst 28. November 2008
Bin zwar kein passionierter Biertrinker. Aber die folgende Rechnung hier beweist mehr als deutlich, dass man in Zeiten von Wirtschafts- und Finanzkrise nicht sparen sollte, sondern besser alles verprasst und ein fröhliches Leben führt. So wie es die Argentinier seit Jahr und Tag tun.
Wer vor 18 Monaten 1.158,48 € in die Aktien der Commerzbank investiert
hat, musste sich 18 Monate lang über fallende Kurse ärgern und hat heute noch 215,28 € übrig.Wer vor 18 Monaten 1.158,48 € in Krombacher Bier investiert hat, konnte:
- 18 Monate lang jede Woche einen Kasten herrliches Pils genießen
- war ständig heiter
- hatte viel Spaß
- hat den Regenwald gerettet
- und hat heute noch Leergut im Wert von 223,20 €
Na denn: *PROST* !
blogfuerst 29. Oktober 2008
Die US-amerikanische Bank J.P.Morgan Chase nutzt die Rettungskredite der Regierung offenbar dazu, andere angeschlagene Finanzkonzerne aufzukaufen. Unternehmenskäufe werden meistens durch Kredite finanziert, die in der jetztigen Finanzkrisensituation schwierig zu bekommen sind. Banken trauen sich ja untereinander kaum über den Weg. Der preisgekrönte NYT-Journalist Joe Nocera hat offenbar diese vertrauliche Information erhalten mit dem O-Ton aus einer J.P.Morgan Chase-Besprechung:
“Twenty-five billion dollars is obviously going to help the folks who are struggling more than Chase,” he began. “What we do think it will help us do is perhaps be a little bit more active on the acquisition side or opportunistic side for some banks who are still struggling. And I would not assume that we are done on the acquisition side just because of the Washington Mutual and Bear Stearns mergers. I think there are going to be some great opportunities for us to grow in this environment, and I think we have an opportunity to use that $25 billion in that way and obviously depending on whether recession turns into depression or what happens in the future, you know, we have that as a backstop.”
Dieses Verhalten ist eigentlich nichts anderes wie das Feilbieten von Wucherkrediten an hoch verschuldete Leute. Dem Zivilrecht nach sind solche Geschäfte nichtig. Wesentlich schwieriger ist es, solch ein Verhalten strafrechtlich zu verfolgen. Irgendwie läuft in diesem System etwas gewaltig schief….
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