blogfuerst 2. März 2010
Wer angesichts der apokalyptischen Erdbebenkatastrophe in Chile mit ihren knapp 8 Meter hohen Tsunami-Wellen etwas für die Menschen vor Ort tun möchte, kann spenden. Entweder an
“Aktion Deutschland Hilft”
Stichwort: Erdbeben Chile
Spendenkonto 10 20 30,
Bank für Sozialwirtschaft,
BLZ 370 205 00
oder per Premium-SMS:
Charity-SMS mit “Chile” an die 8 11 90 senden (5 EUR zzgl. üblicher SMS-Gebühr, davon gehen direkt an Aktion Deutschland Hilft 4,83 EUR)
für alternative Zahlungsmethoden per Lastschrift oder Kreditkarte kann man beim
Deutschen Roten Kreuz
spenden.
Spenden können von der Steuer abgesetzt werden. Bis zu einem Spendenbetrag von 200,- € reicht dafür der Zahlungs-/Überweisungsbeleg aus. Wer in jedem Fall eine Spendenquittung erhalten möchte, sollte seine Adresse im Verwendungszweck zusätzlich angeben.
blogfuerst 28. Februar 2010
Wer Freunde oder Verwandte in Chile – insbesondere in der vom Erdbeben betroffenen Region – hat und sie telefonisch oder sonstwie nicht erreichen kann, dem empfehle ich die spanische Webseite der BBC.
Dort werden laufend Augenzeugenberichte aus den betroffenen Regionen gesammelt. Sehr informativ dazu auch dieser Zeit-Artikel.
Auch Skype und E-Mails sollten für die Kommunikation in Anspruch genommen werden.
blogfuerst 27. Februar 2010
8,8 ist nahe an der Grenze zur totalen Apokalypse. Das stärkste jemals registrierte Erdbeben der Welt in der gleichen Region Chiles (9,5) riss den Erdboden auf wie im Film “2012″ und verschluckte Menschen für immer. Da ist es kaum verwunderlich, dass neben der Stromversorgung auch weite Teile der Telefonverbindungen zusammenbrachen. Zumindest den ganzen Samstag über waren viele Verbindungen in die weniger stark betroffene Hauptstadt Santiago noch unerreichbar. Auch die meisten in Santiago gehosteten Webauftritte waren nicht erreichbar (den Serverfarmen fehlte ja auch die Energie). Und trotzdem – dort wo der Strom nicht ausfiel ging auch das Internet. Das belegen die vielen Twitter-Meldungen. Das bislang dem “plain old telephone Service” in puncto Zuverlässigkeit unterlegene VoIP hat hier jedoch seine Überlegenheit durch seine strukturbedingte Redundanz voll ausleben können. In Sorge um die Unversehrheit der eigenen Verwandten, die telefonisch nicht erreicht werden konnten hat hier Skype (VoIP) Abhilfe geschaffen. Das zeigt, das einst von der DARPA geplante unkaputtbare Internet, das selbst einen Atomkrieg überstehen sollte, funktioniert auch in solchen Apokalypse-ähnlichen Szenarien. Allerdings auch nur solange seine freie, grenzenlose und unzensierte Natur garantiert ist. Konservative und Etatisten auf der ganzen Welt versuchen leider weiter die Freiheit des Internets abzuschaffen bzw so weit einzuschränken, dass es nicht mehr bleiben soll als gut “überwachbare” Telefonleitungen.