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Kein Märtyrer Sarrazin

blogfuerst 5. September 2010

„Die Bürger bekommen durch den Rauswurf den falschen Eindruck, man dürfe in Deutschland seine Meinung nicht mehr sagen. Dieser Eindruck darf aber nicht entstehen.“ Deutschland brauche eine offene Diskussion über Themen wie Zuwanderung und Integration. „Wir sollten auch keine Angst vor rechten Parteien haben“, sagte Tören. „Die haben meistens gar keinen Erfolg, wenn wir uns offensiv der Diskussion stellen.

Diesen weisen Worten des (türkischstämmtigen) integrationspolitischen Sprechers der FDP-Bundestagsfraktion ist nichts mehr hinzuzufügen. Etwas mehr Gelassenheit in dieser Frage täte allen politischen Akteuren und der Debatte gut. Sarrazin zu verteufeln bringt überhaupt nichts. Stattdessen sollte man versuchen die Debatte zu versachlichen und mit nüchternen Fakten Sarrazin als das entlarven was er ist: Ein Hohlphrasendrescher.

Einen interessanten Kommentar zu Sarrazins Behauptungen hat “Gernot Hassknecht” vorgetragen:

 

2 Reaktionen zu “Kein Märtyrer Sarrazin”

  1. Martiam 5. September 2010 um 18:59 Uhr

    Der Kommunikationswissenschaftler Hans Mathias Kepplinger sagt:

    “Hinter der Sarrazin-Debatte steht folgendes: Im Kern geht es um das Selbstwertgefühl der linksliberalen Minderheit der Bevölkerung, die lange an die Idee der multikulturellen Gesellschaft geglaubt hat. Sie steht, wenn man die Probleme des Landes mit seinen Muslimen ernst nimmt, vor den Trümmern ihres Weltbildes, das sie gegen einen informierten Kritiker verteidigt.”

  2. Johannes Belowam 22. September 2010 um 23:14 Uhr

    quatsch = überzogen.
    Es geht vor allem um bequeme Maul-und Denkfäule von Menschen, die immer noch denken, totschweigen sei besser als laut zu denken.
    Feige und dumm ist das – und wird uns noch allen um die Ohren fliegen…

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