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Vergewaltigungschauspielerin gesucht

blogfuerst 22. August 2010

Erst Hü, dann Hott, und jetzt doch wieder Hü. Nachdem die schwedische Staatsanwaltschaft erst groß zur Jagd auf den wikileaks-Kopf Julian Assange geblasen hat, hatte sie den Haftbefehl schon wieder “zurückgezogen”. Jetzt soll er wohl aber doch wieder gelten (?). Die dpa schreibt dazu:

„Ich hab von dem Haftbefehl gegen mich aus ‘Expressen’ erfahren“, ließ der nach einer Woche Schweden-Besuch abgetauchte Internet- Aktivist später per Mail wissen. Dass der Name eines Beschuldigten in einem so frühen Stadium Medien veröffentlicht wird, ist hier eine fast beispiellose Ausnahme.

Was mich fast schon zum Lachen gebracht hat, war die Tatsache, dass die “Vergewaltigungsopfer” offenbar über die vielfältigen weltweiten Gerüchte und neuesten Nachrichten bezüglich der Anschuldigung zu Julian Assange hochaktuell im Bilde waren. Echte Vergewaltigungsopfer verspühren nicht den Drang ihrem Peiniger im Internet hinterherzuschnüffeln. Im Gegenteil, es wird versucht dieses Ereignis und die Person so schnell wie möglich aus dem Leben zu verdrängen. Was aber schon gar nicht passiert, ist dass solche “Opfer” auf Blogosphären-Gerüchte hin PR-Statements abgeben, dass sie nicht vom Pentagon dazu angestiftet worden wären. Das klingt fast schon so wie aus einer Krimi-Parodie:

Polizist: Wo sind gewesen? / Verdächtiger: “Ich komme nicht aus der Wohnung des Mordopfers….!”

Da sich diese “Vergewaltigungsopfer” schon öffentlich in der schwedischen Presse geäußert haben, dürfte ihre Identität wohl zum Teil bekannt sein. Vielleicht ermitteln die schwedischen Piraten ja ein bisschen auf eigene Faust, ob diese Frauen nach außen hin plötzlich einen abprupten Wechsel in ihrem materiellen Lebenswandel vollzogen haben. Dadurch sind ja schon tausende Spion- und Agentenkarrieren aufgeflogen.

 

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