Killerspiele im Bundestag?
blogfuerst 24. August 2010
Die Diskussion um ein Verbot so genannter “Killerspiele” kommt uns allen schon zu den Ohren raus. Nur leider wird sie solange geführt, so lange nicht der allerletzte bayerische CSU-Provinztrottel sich dazu geäußert hat und ein entsprechendes Verbot fordert.
Abhilfe schaffen vielleicht die Netzpolitiker der FDP-Bundestagsfraktion. Jimmy Schulz und Manuel Höferlein, die zusammen mit Dorothee Bär (CSU, wie ist das möglich?) ihre Abgeordnetenkollegen aus den anderen Bundestagsfraktionen zu einer “LAN-Runde” eingeladen haben. Als Spiele stehen im Raum Counter Strike und Call of Duty.
Das ist mal echt ne orignelle Idee, um den Dampfplauderern wie Uhl und Konsorten den Wind aus den Segeln zu nehmen. Egal ob die Betonköpfe aus der CSU da mitmachen oder nicht. In Zukunft wird es schwerer werden ein Verbot von Spielen zu fordern, dass selbst Bundestagsabgeordnete – sogar Parteifreundinnen – selbst “spielen”, ohne sich dem Verdacht von intelligenzbefreitem Populismus auszusetzen.



