DDoS auf die Schufa
blogfuerst 21. August 2010
Seit die Schufa dazu verpflichtet ist allen Bundesbürgern einmal jährlich kostenlos Auskunft über die dort gespeicherten persönlichen Daten zu geben, ist der Ansturm offenbar massiv gewachsen:
Von den 4000 Verbrauchern, die nach der kostenlosen Selbstauskunft täglich bei der Schufa anriefen, habe etwa ein Drittel berechtigte Korrekturwünsche, sagte Steinbauer. “Dabei geht es etwa um Konten oder Kreditkarten, die nicht mehr existieren. Diese Einträge löschen wir dann umgehend.” Die Schufa muss nach seinen Worten für den neuen Umsonst-Service einen zweistelligen Millionen-Betrag aufwenden..
Zwischen den Zeilen lese ich da irgendwie Missmut über diese neue gesetzliche Regelung, welche die Schufa ordentlich Geld kostet. Da bleibt mir nur eines übrig:
Nehmt allesamt die einmal jährlich kostenlose Auskunft in Anspruch! Neben der Tatsache, dass man damit vielleicht erfährt, dass fehlerhafte Daten über einen selbst gespeichert sind, könnte man die Schufa mit einem solchen DDoS vielleicht ein bisschen schädigen… Keine Ahnung. Einen Versuch ist es jedenfalls wert.
Auskunft erhält man übrigens auf schriftlichen Antrag hin. Das entsprechende Formular gibts hier.
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