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faschistoide Linke

blogfuerst 26. Juni 2010

In diesem Beitrag wurde ja bereits die Absurdität der hasserfüllten Demonstration der Grünen Jugend gegen die WM-Fahnen beschrieben.

Diese ganze Geschichte ist in ihrer Absurdität sogar noch steigerbar. In Berlin Neukölln – dem sozialen Brennpunkt in dem Migranten die Mehrheit stellen – hat eine arabischstämmige Familie eine riesige Deutschland-Fahne an ihr Haus gehängt, um ihre Unterstützung der DFB-Elf bei der WM in Südafrika Ausdruck zu verleihen. In einem Stadtteil, der – zumindest bisher – für das Scheitern jeglicher Integrationsbemühungen stand, schafft die deutsche Fußballnationalmannschaft etwas, was die Politik nicht geschafft hat: Das Zusammenwachsen unterschiedlicher Kulturen. Der Sport hat also eine mächtige integrative Kraft, die es sogar vermag gespaltene Gesellschaften zusammenzuführen. Das ist eigentlich das Prinzip der Olympischen Spiele, bei der Sportler aus der ganzen Welt zusammenkommen, um nationale Egoismen zu überwinden und zum Frieden und zur internationalen Verständigung beizutragen.

Wer selbst viel bei Public Viewing-Veranstaltungen ist und mit Besuchern spricht, wird schnell merken, dass viele Menschen nicht unbedingt in erster Linie zum Fußball gucken dort hingehen. Es ist die – für deutsche Verhältnisse – untypisch fröhliche und kontaktfreudige Stimmung unter den Fußball-Fans – auch und insbesondere von verschiedenen Nationen – die dem sonst eher reservierten und zurückhaltenden deutschen Gemüt so gar nicht entsprechen. Besonders emotional wird es am Ende solcher Spiele, wenn die Fans der Gewinner-Mannschaft versuchen die Fans der Verlierer-Mannschaft zu trösten, was mal mehr mal weniger gut gelingt.

All das spricht dafür, dass solche Feste des Sports bei denen sich jeder zu einer oder auch mehreren Nationalteams bekennt, ein Fest des Friedens, der Völkerverständigung, der Offenheit und Kontaktfreudigkeit von Menschen darstellt. Wer so etwas torpediert wie solche selbsternannten “Linken” in Neukölln, die versucht haben diese Deutschlandfahne herunterzureißen, tut das nicht im Sinne irgendeiner höheren Sache, sondern ausschließlich deshalb, um sein persönliches Weltbild durchzusetzen. Notfalls mit Gewalt. Solch eine Vorgehensweise nennt man auch faschistisch. Diese selbsternannten “Anit-Faschisten” sind nunmehr selbst zu Faschisten mutiert.

 

Eine Reaktion zu “faschistoide Linke”

  1. Blog Fürst » Nachtrag zu WM-Fahnenam 28. Juni 2010 um 11:10 Uhr

    [...] nur Linke hetzen gegen den WM-Enthusiasmus und das Fahnenmeer (unklar bleibt, ob sich ihr “Antinationalismus” nur gegen deutsche Fahnen oder grds. [...]

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