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Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.

Finanzmarktexzesse beenden

blogfuerst 18. Mai 2010

Der wohl beste Artikel zum Thema Finanzkrise, den Ursachen und Reformen, den ich bisher überhaupt gelesen habe, stammt vom Welt-Autor Frank Stocker. Stocker erklärt in ganz wenigen Zeilen, die wichtigsten internationalen Finanzmarktinstrumente und wie man sie einschränkt, damit derartige Finanzkrisen in Zukunft verhindert werden können.

Grundsätzlich helfen Derivate, den Finanzmarkt effizienter und flexibler zu machen. Das Problem ist allerdings ihr Volumen. Ihr Wert wird heute auf etwa 600 Billionen Dollar geschätzt – das ist das Zehnfache des Bruttoinlandsprodukts der gesamten Welt. Wenn hier etwas schiefgeht, kann das Konsequenzen haben, die nicht mehr zu kontrollieren sind. Der US-Investor Warren Buffet bezeichnete daher Derivate als “Massenvernichtungswaffen”. [...] Das Volumen der Derivate ist auf ein kontrollierbares Maß zurückzuführen. Dazu beitragen kann eine Finanztransaktionssteuer, da viele Derivate nur kleinste Gewinne abwerfen. Sie lohnen sich nur bei millionenfachen Transaktionen. Selbst eine geringe Steuer auf jede Transaktion macht den Handel daher schon unattraktiv.

Als Finanzlaie ist es mir ehrlich gesagt schleierhaft, wie die Politik eine solche gigantische Finanzblase jahrelang tolerieren konnte.

 

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