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EU-Schwäche

blogfuerst 6. Mai 2010

Es ist alles wie immer: Die EU ist stark, wenn es darum geht den “kleinen EU-Mann” zu gängeln, zu bevormunden und zu überwachen. Egal ob Spielzeugrichtlinie, Feinstaubverordnung, Gurkenkrümmungsgradverordnung, Vorratsdatenspeicherung, Zigarettenschachteln-Abschrecksollen-Texte und überbordender EU-Bürokratie für mittelständische Unternehmen. Wenn also alles in Ordnung ist, keine Umweltkatastrophen, keine Kriege, keine politischen Krisen und keine wirtschaftlichen Turbulenzen auftreten, dann – ja dann funktioniert der EU-Machtapparat wie geschmiert. Es werden Erlasse, Verordnungen und Notifikationen noch und nöcher erlassen, die den nationalen Parlamenten vorgesetzt und dem kleinen EU-Bürger zum Fraß vorgeworfen werden. Man solle sich eine Feinstaubplakette ans Auto heften – wegen Klima und so (nicht wegen Vulkanasche) – sonst darf man nicht fahren. Dann wenn man einen “Staat” am wenigsten braucht – also wenn alles in Ordnung ist (mit der Umwelt, der Wirtschaft, der politischen Stabilität), nervt er alle Bürger bis an die Grenze des Ertäglichen. Und wozu? Nur um zu erkennen, dass eben jener “Staat” – also konkret die Europäische Union – bei einer Krise rein gar nichts auf die Reihe kriegt? Auf so eine Europäische Union könnten wir alle vollumfänglich verzichten. Die nützt rein gar nichts und hilft auch niemandem. Ich kann gar nicht ausdrücken, wie schlimm ich es finde, dass eine ganze Generation von Politikern daran arbeitet ein staatsbürokratisches Monstrum zu erschaffen und zu etablieren, dass die Bürger bis zum Erbrechen gängelt, nur um dann in solchen Bereichen, die naturgegeben von “überstaatlichen” Institutionen viel besser bearbeitet werden können – wie z.B. internationale Politik, internationale Wirtschaftspolitik, etc. sich seinen persönlichen Großnmannssüchten hinzugeben. Der eine (UK) will keine international abgestimmte Finanzpolitik, weil er glaubt dass seine Weltfinanzhauptstadt (London) nicht mehr die weltweit wichtigste Finanzstadt sein wird – der andere will keine internationale Krisen/Interventionspolitik, weil er seit Napoleon nur sich selbst der höchste Herrscher ist und statt eine Psychotherapie gegen seine Minderwertigkeitskomplexe zu absolvieren, diese lieber versucht mit Models und Staatspräsidentenämtern wegzukompensieren. Das beste und stärkste Europa ist wohl eines, indem ausschließlich kleinere Staaten vertreten sind.

 

Eine Reaktion zu “EU-Schwäche”

  1. Ewald Gyronimoam 7. Mai 2010 um 12:56 Uhr

    es liegt besonders den nordischen Völkern im Blut möglichst viel und herzhaft schwachsinnig
    herum regulieren zu müssen und zu verbieten was das Zeug hält ganz im Sinne einer Haltung
    das der angeblich mündige Bürger nichts weiter ist als debiles Stimmvieh.Für die eigenen Landsleute mag dies ja zutreffen,für Europaweite Volkserziehung mit den Mitteln des totgängelns
    besteht nicht nur kein Bedarf sondern sie steht im diametralen Gegensatz zu einem demokratisch liberalem Grundkonsens

    Bei soviel abgründiger Borniertheit ist der Weg zurück zum Einzelstaatswesen
    nicht nur vorgezeichnet sondern vermutlich gar wünschenswert

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