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Ende der Ära Westerwelle

blogfuerst 10. Mai 2010

Die FDP übt sich in Galgenhumor:

“Wie ist das FDP-Wahlergebnis in NRW zu bewerten? -

Einfach, niedrig und gerecht!”

Dazu fällt mir nur ein: Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung. Und eine Verbesserung ist bei der FDP nur mit einem neuen Parteivorsitzenden zu machen. Guido Westerwelle hat wie kaum ein zweiter polarisiert. Das ging vielleicht zu Zeiten der großen Katastrophenkoalition gut. Aber wenn man selbst in der Regierung ist, sollte man aufhören zu polarisieren und stattdessen besser zusammenführen. Guido hat bewiesen, dass er das nicht kann. Es nimmt ihm auch keiner ab, wenn er es versucht. Wenn die FDP wieder Sympahtiepunkte bei den Wählern sammeln will – in Zeiten einer sozialdemokratisierten CDU und verlorener Bundesratsmehrheiten ein schwieriges Unterfangen – sollte sie jemanden zu ihrem Spitzenmann wählen, der auch Sympathien gewinnen kann. Da gibt es zur Zeit nur einen einzigen: Philipp Rösler. Der hat ja bereits in der Vergangenheit signalisiert, dass er dazu sogar bereit wäre (als man ihn den Posten des Generalsekretärs anbot).

Eine Debatte über die Parteiführung in der FDP sollte JETZT geführt werden. Und nicht später. Denn später sind wieder Wahlen und da will keiner solche Debatten führen.

  • FDP
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Eine Reaktion zu “Ende der Ära Westerwelle”

  1. [...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Timo Krall erwähnt. Timo Krall sagte: #schlagzeile Ende der Ära Westerwelle http://bit.ly/caDTU2 [...]

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