Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.

Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.

Nochmal für alle zum Mitschreiben… – update

blogfuerst 24. April 2010

Weil der Börsenverein des Deutschen Buchhandels diesen Hinweis gerade dringend benötigt, wenn er seine “Werktauschmaschine” als Vertriebskanal anpreist:

Vor allem die Hierarchien sollen erhalten bleiben: oben die „Schöpfer“, unten die Konsumenten, dazwischen die „Werktauschmaschine“, die Verwerterindustrie, die angeblich dafür sorgt, dass „die kreative Energie fließen kann“.
Dass kreative Energien auch andersherum fließen können, von unten nach oben, vielleicht auch kreuz und quer, kommt in diesem Weltbild nicht vor. Dass man vielleicht gar keine Tauschmaschinen braucht, dass die Wuuzelhausener die Künstler zum Beispiel auch unter Umgehung der Werktauschmaschine bezahlen könnten, ist ebenfalls undenkbar

Und hier die alte Leier der Propagandisten:

Dateien an andere weiterzugeben, ist verboten. Kopieren ist dasselbe wie Stehlen. Tauschbörsen sind grundsätzlich illegal. Die Erde ist eine Scheibe. Und beim Börsenverein kennt man sich aus mit dem Urheberrecht.

Lieber Deutsche Buchhandel auch die 100. Wiederholung macht einen falschen Vergleich nicht richtiger.  Verfielfältigungen von digitalen Werken, egal ob “rechtmäßig” oder nicht,  sind weder Raub noch Diebstahl, sondern einfach nur Kopien:

[via]

 

2 Reaktionen zu “Nochmal für alle zum Mitschreiben… – update”

  1. uberVU - social commentsam 24. April 2010 um 13:06 Uhr

    Social comments and analytics for this post…

    This post was mentioned on Identica by piratenpartei: #PIRATEN Grundsatz: Copying is not theft! http://twurl.nl/fn4czt #video…

  2. NewsShit!am 2. Mai 2010 um 04:16 Uhr

    Was hieltest Du davon, wenn man alles – Autos, Gebäude und Essen – kopieren könnte, so wie man es mit Musik, Filmen und Programmen tun kann? Dann wären plötzlich alle arbeitslos, weil nichts mehr hergestellt werden müsste.

    Ich kann es einfach nicht mehr hören, dass Kopien kein Diebstahl sind. Wenn jemand gern für seine Arbeit bezahlt werden möchte, dann respektiert man das gefälligst und drückt ihm nicht durch wilde Kopiererei die eigene Meinung auf.

    Wer etwas gut findet, der kauft es sich. Kann/will er es sich nicht leisten, dann verzichtet er eben darauf. Das klappt bei Autos, einem Haus oder teurem Kaviar. Warum nicht auch bei einer CD für 9,95 EUR?

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