Datenbrief & Opt-In
blogfuerst 29. April 2010
Im chaosradio wurde gestern abend über den Datenbrief diskutiert. An dieser Diskussion habe ich mich auch beteiligt.
Der Moderator hat meine Position am Ende meines Diskussionsbeitrages zusammengefasst als: “Datenbrief per Opt-In”. Diese Bezeichnung sollte die Kehrseite des “Opt-out-Datenbriefes” darstellen, bei dem man quasi festlegen kann, dass man keinen Datenbrief zugesendet haben möchte. Bei Letzterem besteht aber grundsätzlich eine Pflicht für alle Datenverwahrer an alle einen Datenbrief zu senden.
Ich bin hingegen der Auffassung, dass man die Auskunftsrechte jedes Einzelnen stärken sollte, damit jeder – ohne Kosten und Hürden – von jedem Datenverwender Auskunft darüber verlangen kann, welche Daten er vorhält. Hierbei existiert keine grundsätzliche Pflicht Datenbriefe ungefragt zu versenden. Die Bezeichnung “Opt-in” trifft diese Position daher sinngemäß. Sie hat aber letztlich nicht mehr viel mit der ursprünglichen Idee des CCC – die ungefragte Pflicht zum jährlichen Versand eines Datenbriefes – zu tun.
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