Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.

Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.

Zensursula reloaded

blogfuerst 30. März 2010

So kurzfristig wie Cecilia “Censilia” Malmström ihre persönliche Netzsperren-Richtlinie präsentiert hat, so schnell haben auch die Zensurgegner reagiert. Der Vorteil bei dieser Debatte: Sämtliche Argumente gegen Websperren können von den meisten Bloggern im Schlaf heruntergebetet werden. Entsprechend viel und konkret wird überall auf die Ergüsse von Malmström und ihr wohlgesonnen Propagandisten “Journalisten” reagiert. Das ist sehr positiv, weil es dazu führt, dass keine einzige Phrase unkommentiert im Raum stehen bleibt, sondern umgehend Widerspruch mit unwiderlegbaren Argumenten erfolgt. Am fleißigsten wird zu Censilia bei Netzpolitik gebloggt. Auch die Kommentare sind aufgrund der dort verlinkten Seiten recht informativ. Deshalb will ich hier mal einen Kommentarbeitrag rausgreifen, der mal einen Blick auf die europäische Presse geworfen hat:

Der Guardian kommentiert „It is disturbing to note that every international trade agreement signed by the European Union includes strict requirements on protection of intellectual property, but none contain elements to encourage the removal of child abuse websites. Louis Vuitton handbags and Cartier watches are given a higher priority in international legal co-operation than abused young people.”
http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2010/mar/29/blocking-child-abuse-websites-eu

Da könnte man ja auch sagen: Solange der EU die Bekämpfung von Louis Vuitton-Taschen-Imitaten und Urheberrechtsschutzzeiträum wichtiger sind als die internationale Bekämpfung von Kinderpornographie – solange darf sie keinen einzigen EU-Staat zu nationalen Websperren verpflichten. Erstmal muss die EU sich in ihren internationalen Verträgen um so etwas kümmern.

 

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