Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.

Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.

unglaublich: Verbots- und Bürokratieabbau

blogfuerst 31. März 2010

Die ganze Welt scheint von einem unablässig stetigem Strom von Regulierungen, Vorschriften und Verboten überzogen zu werden. Egal ob, Rauchverbot, Websperren, Verbot von Jugendpornographie und Killerspielen – es findet sich immer ein Politiker, der einmal mehr die Welt und die Menschen vor dem Untergang schützen will. Bei Straßenverkehrsschildern verhält es sich nicht anders. Wobei hier seit ein paar Jahren sich die erfreuliche Ansicht durchgesetzt hat, dass weniger Schilder besser sind als mehr Schilder. Nicht nur weil sonst der Straßenschilder-Overkill im Gehirn der Autofahrer droht, sondern auch weil irgendwann ein Grad erreicht ist, der mit gesundem Menschenverstand nicht mehr erfasst werden kann.

Im widerspenstigen Lande der Hessen, hat ein noch widerspenstigerer Politiker der – neuerdings extremistischen – FDP namens Dieter Posch es tatsächlich gewagt, die geltenden Straßenverkehrsvorschriften auch mal im Sinne der Autofahrer auszulegen: Nämlich dort keine Regelungen zu treffen (wie Geschwindigkeitsbegrenzungen), wo sie nicht notwendig sind. Dort wo normalerweise ein medialer Aufschrei durch Presse und Gesellschaft läuft, wenn der Staat einmal mehr die Verbotskeule hebt und KiPo-Webseiten sperren oder Killerspiele verbieten will, geschieht hier nun merkwürdiges. Statt eines Ausrufes der Freude von Medien und Zivilgesellschaft entsteht genau das Gegenteil – Ein Aufschrei der Entrüstung: “Es geht doch um die missbrauchten Kinder / die vor KillerspielAmokläufern geretetten Kinder / die Leben der Autofahrer.” Da frage ich mich schon, ob es überhaupt irgendetwas gibt, über das sich so manches Medium oder Mitglied unserer Gesellschaft heutzutage noch freuen kann.

  • FDP
  • 2 Kommentare
 

2 Reaktionen zu “unglaublich: Verbots- und Bürokratieabbau”

  1. Tharbenam 31. März 2010 um 16:50 Uhr

    Du suggerierst, dass aufgrund der hässlichen Verpackung (zu viele Verkehrsschilder) der gute Inhalt (Tempolimit) abzulehnen sei.
    .
    Ein die Unfallzahl senkendes Tempolimit mit kontraproduktiven Netzsperren gleichzusetzen, ist zwar fantasievoll, aber ich halte das für Unsinn.

  2. blogfuerstam 31. März 2010 um 17:04 Uhr

    Ob ein Tempolimit “gut” ist, dürfte eine ziemlich umstrittene Bewertung sein.
    Die Debatte führt hier letztlich auf die Frage hinaus, ob man ein generelles Tempolimit befürwortet oder nicht. Ich persönlich möchte keine generellen Tempolimits.

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