Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.

Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.

Ewiggestrige Kirche

blogfuerst 3. März 2010

Ein sehr guter Artikel der Frankfurter Rundschau analysiert die Gesprächsrunde bei “Hart aber Fair”, wo es um die Missbrauchsskandale und deren Umgang in der katholischen Kirche ging. Der Hamburger Weihbischof Hans-Jochen Jaschke offenbarte dabei die abstrusen Vorstellungen der katholischen Kirche:

Da redet nicht einer, dem weh tut, was er gerade gehört hat, keiner der Mitgefühl hat. Da redet einer, der sich für seinen Auftritt hat munitionieren lassen und jetzt zeigen möchte, dass er zu schießen versteht. Der Bischof geht nicht auf das Opfer zu, stellt sich auf seine Seite sondern er schlägt noch einmal auf den Mann ein. Schlimmer als Jaschke hätte kein Gegner die katholische Kirche darstellen können.  [...]  Die Kirche behält sich das Recht vor, selbst zu entscheiden, ob ein Verdacht bestätigt oder widerlegt wird. Erst wenn er von den entsprechenden Gremien als bestätigt betrachtet wird, wird die Staatsanwaltschaft informiert. [...] Die Kirche hält es für selbstverständlich, dass sie über einen eigenen Rechtsraum verfügt. Herr Jaschke sah darin kein Problem, sondern hielt die Vorstellung – die doch Gesetz der Bundesrepublik ist -, dass Kindesmissbrauch immer der Staatsanwaltschaft gemedelt werden muss, für lächerlich.

Von “Parallelgesellschaften” redet man sonst immer nur bei Islamisten. Dabei steckt mit der katholischen Kirche eine solche Parallelgesellschaft mitten im tiefsten Herzen der bundesrepublikanischen Demokratie.

Artikel verlinken: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Digg
  • del.icio.us
  • Webnews
  • MisterWong
  • Y!GG
  • Furl
  • Google Bookmarks
  • LinkedIn
  • Spurl
  • TwitThis
  • Wikio DE
  • StumbleUpon
 

2 Reaktionen zu “Ewiggestrige Kirche”

  1. Blog Fürst » Kloster verbieten !am 5. März 2010 um 20:12 Uhr

    [...] interessiert diese Leute nicht. Das ist der eigentliche Skandal. Da zeigt sich, dass diese Leute sich offenbar nicht an weltliche Gesetze gebunden fühlen. Sowas kennen wir eigentlich nur von radikalen Islamisten, die wir eigentlich alle nach [...]

  2. Kamranam 6. März 2010 um 01:37 Uhr

    Ich wiederhole mich aus aktuellem Anlass gerne: Laizismus, Kai, Laizismus!
    ;)

Trackback URI | Kommentare als RSS

Einen Kommentar schreiben

Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: