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	<title>Kommentare zu: Chaos Computer Club gegen Intimssphäre</title>
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	<description>Der Fürst vom Glauberg</description>
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		<title>Von: PeterLustig</title>
		<link>http://www.blogfuerst.de/2010/03/chaos-computer-club-gegen-intimssphare/comment-page-1/#comment-6303</link>
		<dc:creator>PeterLustig</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 00:34:18 +0000</pubDate>
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		<description>Haha wird ja intensiv diskutiert hier, sicherlich weil diesem forum eine menge Qualität zugesprochen wird noO 
Ich finde den ganzen blogfürst eintrag intellektuell ausbaufähig. 
Vielleicht hilft erstmal ein kleiner Gedankenrundgang rund um diesen Artikel bevor man auf solche Vorschläge spontan einbasht ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Haha wird ja intensiv diskutiert hier, sicherlich weil diesem forum eine menge Qualität zugesprochen wird noO<br />
Ich finde den ganzen blogfürst eintrag intellektuell ausbaufähig.<br />
Vielleicht hilft erstmal ein kleiner Gedankenrundgang rund um diesen Artikel bevor man auf solche Vorschläge spontan einbasht <img src='http://www.blogfuerst.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: mein gott und meine welt &#187; Super-GAU: Datenbrief&#160;&#171;</title>
		<link>http://www.blogfuerst.de/2010/03/chaos-computer-club-gegen-intimssphare/comment-page-1/#comment-3936</link>
		<dc:creator>mein gott und meine welt &#187; Super-GAU: Datenbrief&#160;&#171;</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 06:51:56 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Chaos Computer Club gegen Intimssph&#228;re (blogfuerst.de) Dieses Szenario ist keineswegs extrem oder selten. Ich frage mich nur, ob der CCC so viel R&#252;ckgrat besitzt, sich &#246;ffentlich einzugestehen, dass der Datenbrief ein Fehler war. Aufgrund der Tatsache, dass gar zwei Bundesminister diese Idee “erw&#228;genswert” fanden, bezweifle ich jedoch, dass dies geschieht. Ist doch der CCC mittlerweile fest als IT-Lobby-Organisation etabliert. Und wer in der &#214;ffentlichkeit steht, neigt eher weniger dazu Selbstkritik zu &#252;ben. (Hervorhebung von mir.) [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Chaos Computer Club gegen Intimssph&#228;re (blogfuerst.de) Dieses Szenario ist keineswegs extrem oder selten. Ich frage mich nur, ob der CCC so viel R&#252;ckgrat besitzt, sich &#246;ffentlich einzugestehen, dass der Datenbrief ein Fehler war. Aufgrund der Tatsache, dass gar zwei Bundesminister diese Idee “erw&#228;genswert” fanden, bezweifle ich jedoch, dass dies geschieht. Ist doch der CCC mittlerweile fest als IT-Lobby-Organisation etabliert. Und wer in der &#214;ffentlichkeit steht, neigt eher weniger dazu Selbstkritik zu &#252;ben. (Hervorhebung von mir.) [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: blogfuerst</title>
		<link>http://www.blogfuerst.de/2010/03/chaos-computer-club-gegen-intimssphare/comment-page-1/#comment-3931</link>
		<dc:creator>blogfuerst</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 18:01:36 +0000</pubDate>
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		<description>Kundendaten sollen ja nicht pauschal nach 6 Monaten gelöscht werden. Sondern - soweit ich das verstanden habe - spätestens 6 Monate nachdem sie nicht mehr erforderlich sind. Aber das ist etwas komplizierter, da die daten ja - wie gesagt - 10 Jahre lang aufbewahrt werden müssen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kundendaten sollen ja nicht pauschal nach 6 Monaten gelöscht werden. Sondern &#8211; soweit ich das verstanden habe &#8211; spätestens 6 Monate nachdem sie nicht mehr erforderlich sind. Aber das ist etwas komplizierter, da die daten ja &#8211; wie gesagt &#8211; 10 Jahre lang aufbewahrt werden müssen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: simone</title>
		<link>http://www.blogfuerst.de/2010/03/chaos-computer-club-gegen-intimssphare/comment-page-1/#comment-3930</link>
		<dc:creator>simone</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 15:16:48 +0000</pubDate>
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		<description>*Automatische* Löschung aller Daten nach sechs Monaten?! Das ist völlig unvereinbar mit meinem informationellen Selbstbestimmungsrecht! ICH ALLEIN habe darüber zu bestimmen ob meine Daten gelöscht werden sollen, und ich will NICHT das meine Daten zwangsgelöscht werden, denn 
90% der Daten die meine Dienstleister von mir haben, sind existenziell notwendig im Zusammenhang mit der Dienstleistung! 

Beispiel: Mein Optiker. Wie soll der nachprüfen, wann meine Kontaktlinsen das letzte Mal grundgereinigt wurden, wann zum letzten Mal ausgetauscht, welche Reinungsmittel ich vertrage und welche nicht,
wie sich meine Sehbehinderung über die Jahre hin verändert hat - wie sieht es mit dem Augeninnendruck aus im Vergleich zum Vorjahr? - usw. usf.  

Dasselbe gilt für zig andere Fälle: 

z.B. den Laden wo ich immer die Spezial-Nahrung für mein diabetis-krankes Haustier beziehe. Wie sollen die mich gescheit beraten wenn sie nach einem halben Jahr alles von mir löschen sollen?!

Oder für meinen Staubsauger-Vertreter. Das Gerät daß ich habe ist sehr teuer, muß regelmäßig gewartet werden 
und hat eine voraussichtliche Lebensdauer von 30 Jahren, wird also auch regelmäßig &quot;upgegradet&quot;...

usw. usf. 

Und da wird jetzt ernsthaft gesagt: &quot;Dann muß man eben nach einem halben Jahr wieder von vorn anfangen, wieder Neukunde werden&quot;. 

Das ist noch absurder, realitätsferner und unverschämter als die äußerungen aller bosbachs, schäubles etc. zusammen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>*Automatische* Löschung aller Daten nach sechs Monaten?! Das ist völlig unvereinbar mit meinem informationellen Selbstbestimmungsrecht! ICH ALLEIN habe darüber zu bestimmen ob meine Daten gelöscht werden sollen, und ich will NICHT das meine Daten zwangsgelöscht werden, denn<br />
90% der Daten die meine Dienstleister von mir haben, sind existenziell notwendig im Zusammenhang mit der Dienstleistung! </p>
<p>Beispiel: Mein Optiker. Wie soll der nachprüfen, wann meine Kontaktlinsen das letzte Mal grundgereinigt wurden, wann zum letzten Mal ausgetauscht, welche Reinungsmittel ich vertrage und welche nicht,<br />
wie sich meine Sehbehinderung über die Jahre hin verändert hat &#8211; wie sieht es mit dem Augeninnendruck aus im Vergleich zum Vorjahr? &#8211; usw. usf.  </p>
<p>Dasselbe gilt für zig andere Fälle: </p>
<p>z.B. den Laden wo ich immer die Spezial-Nahrung für mein diabetis-krankes Haustier beziehe. Wie sollen die mich gescheit beraten wenn sie nach einem halben Jahr alles von mir löschen sollen?!</p>
<p>Oder für meinen Staubsauger-Vertreter. Das Gerät daß ich habe ist sehr teuer, muß regelmäßig gewartet werden<br />
und hat eine voraussichtliche Lebensdauer von 30 Jahren, wird also auch regelmäßig &#8220;upgegradet&#8221;&#8230;</p>
<p>usw. usf. </p>
<p>Und da wird jetzt ernsthaft gesagt: &#8220;Dann muß man eben nach einem halben Jahr wieder von vorn anfangen, wieder Neukunde werden&#8221;. </p>
<p>Das ist noch absurder, realitätsferner und unverschämter als die äußerungen aller bosbachs, schäubles etc. zusammen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Tharben</title>
		<link>http://www.blogfuerst.de/2010/03/chaos-computer-club-gegen-intimssphare/comment-page-1/#comment-3926</link>
		<dc:creator>Tharben</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 23:44:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.blogfuerst.de/?p=2586#comment-3926</guid>
		<description>Zur Aufbewahrungsfrist: Habe mir die Paragraphen durchgelesen, aber IANAL. Spricht etwas dagegen, dass man die Kundendaten nach bspw. sechs Monaten anonymisiert? Die Geschäftsvorfälle könnten weiterhin nachvollzogen werden. Man kann nur nicht mehr die Ware einem bestimmten Kunden zuordnen. Falls das nicht möglich ist sollte das geändert werden.
.
Zum Datenmissbrauch: Wenn ich dich richtig verstehe, dann bist du der Meinung, dass dadurch, dass der Betroffene eine Kopie seiner Daten, die ein Unternehmen über ihn gespeichert hat und ggf. damit Handel treibt, erhält, eine Missbrauchsgefahr durch den Betroffenen und Empfänger der Kopie besteht, weil nunmehr nicht nur das Unternehmen die Daten des Betroffenen hat, sondern der Betroffene nach seinem Recht auf informationelle Selbstbestimmung ebenso weiß, welche Daten über ihn gespeichert sind.
.
Private und staatliche Stellen sollen die ausgelagerten Datengehirne der Bürger sein, weil die Bürger ihre eigenen Daten doch nur missbrauchen? Diese fragwürdige Logik kann mich nicht überzeugen.
.
Datenschutz bedeutet Selbstbestimmung, nicht Fremdbestimmung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Aufbewahrungsfrist: Habe mir die Paragraphen durchgelesen, aber IANAL. Spricht etwas dagegen, dass man die Kundendaten nach bspw. sechs Monaten anonymisiert? Die Geschäftsvorfälle könnten weiterhin nachvollzogen werden. Man kann nur nicht mehr die Ware einem bestimmten Kunden zuordnen. Falls das nicht möglich ist sollte das geändert werden.<br />
.<br />
Zum Datenmissbrauch: Wenn ich dich richtig verstehe, dann bist du der Meinung, dass dadurch, dass der Betroffene eine Kopie seiner Daten, die ein Unternehmen über ihn gespeichert hat und ggf. damit Handel treibt, erhält, eine Missbrauchsgefahr durch den Betroffenen und Empfänger der Kopie besteht, weil nunmehr nicht nur das Unternehmen die Daten des Betroffenen hat, sondern der Betroffene nach seinem Recht auf informationelle Selbstbestimmung ebenso weiß, welche Daten über ihn gespeichert sind.<br />
.<br />
Private und staatliche Stellen sollen die ausgelagerten Datengehirne der Bürger sein, weil die Bürger ihre eigenen Daten doch nur missbrauchen? Diese fragwürdige Logik kann mich nicht überzeugen.<br />
.<br />
Datenschutz bedeutet Selbstbestimmung, nicht Fremdbestimmung.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: blogfuerst</title>
		<link>http://www.blogfuerst.de/2010/03/chaos-computer-club-gegen-intimssphare/comment-page-1/#comment-3925</link>
		<dc:creator>blogfuerst</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 17:45:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.blogfuerst.de/?p=2586#comment-3925</guid>
		<description>Link:
http://de.wikipedia.org/wiki/Aufbewahrungsfrist

Bzgl. der Unzulässigkeit der Argumentation des möglichen Datenmissbrauchs:
Vorhandene Daten werden irgendwann auch missbraucht. Das ist die Aussage von Datenschützern, die z.B. das Filmen in Lidl-Filialen unterbindet sehen wollen. Vorhandene Datensammlungen (wie bei Telekom oder der VDS) wecken zwangsläufig Begehrlichkeiten, die nur dadurch verhindert werden können, wenn Datensammlungen erst gar nicht angelegt werden dürfen. Und ein Brief oder eine E-Mail, die alle möglichen sensiblen Daten enthält, ist für mich eine Datensammlung, die man lieber verhindern sollte. Wer trotzdem so eine Datensammlung haben möchte, kann und soll ein Recht dazu haben - auf Wunsch (!) - einen Datenbrief zu erhalten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Link:<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aufbewahrungsfrist" rel="nofollow">http://de.wikipedia.org/wiki/Aufbewahrungsfrist</a></p>
<p>Bzgl. der Unzulässigkeit der Argumentation des möglichen Datenmissbrauchs:<br />
Vorhandene Daten werden irgendwann auch missbraucht. Das ist die Aussage von Datenschützern, die z.B. das Filmen in Lidl-Filialen unterbindet sehen wollen. Vorhandene Datensammlungen (wie bei Telekom oder der VDS) wecken zwangsläufig Begehrlichkeiten, die nur dadurch verhindert werden können, wenn Datensammlungen erst gar nicht angelegt werden dürfen. Und ein Brief oder eine E-Mail, die alle möglichen sensiblen Daten enthält, ist für mich eine Datensammlung, die man lieber verhindern sollte. Wer trotzdem so eine Datensammlung haben möchte, kann und soll ein Recht dazu haben &#8211; auf Wunsch (!) &#8211; einen Datenbrief zu erhalten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tharben</title>
		<link>http://www.blogfuerst.de/2010/03/chaos-computer-club-gegen-intimssphare/comment-page-1/#comment-3924</link>
		<dc:creator>Tharben</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 12:46:10 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Der Datenbrief zwingt quasi jeden zum totalen Datenstrip per jährlichem Brief oder Mail.&lt;/blockquote&gt;
Whut? Wenn ich per Brief von einem Unternehmen, das Daten über mich gespeichert hat, darüber informiert werden, was für Daten dieses Unternehmen über mich gespeichert hat, dann zwingt das wen inwiefern zum Datenstrip? &lt;a href=&quot;http://www.blogfuerst.de/2010/03/vom-unsinn-eines-datenbriefes/comment-page-1/#comment-3916&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Wie gesagt&lt;/a&gt;, über eine praxistaugliche Art und Weise, vertrauliche Daten zu übermitteln, lässt sich reden. Aber nochmal, Datenmissbrauch (Öffnen fremder Briefe) kann nicht als Argument gegen Transparenz und gegen das informationelle Selbstbestimmungsrecht ins Feld geführt werden. Das halte ich für nicht zulässig.
&lt;blockquote&gt;Deine Argumentationslinie auf Telekom, Lidl und Staat angewendet würde konsequent zu Ende gedacht FÜR Datensammlungen sprechen&lt;/blockquote&gt;
Sorry, aber ab diesem Punkt kann ich überhaupt nicht mehr nachvollziehen, wie du das meinst. Die Daten werden doch sowieso gesammelt, ob ich nun über Art, Inhalt und Umfang informiert werde oder nicht. Dann möchte ich selbstverständlich lieber informiert werden.
&lt;blockquote&gt;dass Kundendaten nachdem sie nicht mehr benötigt werden sofort gelöscht werden müssen.&lt;/blockquote&gt;
Ich habe heute noch bei einigen Online-Händlern Kundenkonten, obwohl ich dort jahrelang nichts bestellt habe. Einmal gewonnene Daten sind liebgewonnene Daten.
&lt;blockquote&gt;eine gesetzliche Aufbewahrungspflicht von 10 Jahren besteht&lt;/blockquote&gt;
Das ist interessant. Hättest du da einien Link zu der entsprechenden gesetzlichen Vorschrift? Ich kenne mich in diesem Bereich leider gar nicht aus.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Der Datenbrief zwingt quasi jeden zum totalen Datenstrip per jährlichem Brief oder Mail.</p></blockquote>
<p>Whut? Wenn ich per Brief von einem Unternehmen, das Daten über mich gespeichert hat, darüber informiert werden, was für Daten dieses Unternehmen über mich gespeichert hat, dann zwingt das wen inwiefern zum Datenstrip? <a href="http://www.blogfuerst.de/2010/03/vom-unsinn-eines-datenbriefes/comment-page-1/#comment-3916" rel="nofollow">Wie gesagt</a>, über eine praxistaugliche Art und Weise, vertrauliche Daten zu übermitteln, lässt sich reden. Aber nochmal, Datenmissbrauch (Öffnen fremder Briefe) kann nicht als Argument gegen Transparenz und gegen das informationelle Selbstbestimmungsrecht ins Feld geführt werden. Das halte ich für nicht zulässig.</p>
<blockquote><p>Deine Argumentationslinie auf Telekom, Lidl und Staat angewendet würde konsequent zu Ende gedacht FÜR Datensammlungen sprechen</p></blockquote>
<p>Sorry, aber ab diesem Punkt kann ich überhaupt nicht mehr nachvollziehen, wie du das meinst. Die Daten werden doch sowieso gesammelt, ob ich nun über Art, Inhalt und Umfang informiert werde oder nicht. Dann möchte ich selbstverständlich lieber informiert werden.</p>
<blockquote><p>dass Kundendaten nachdem sie nicht mehr benötigt werden sofort gelöscht werden müssen.</p></blockquote>
<p>Ich habe heute noch bei einigen Online-Händlern Kundenkonten, obwohl ich dort jahrelang nichts bestellt habe. Einmal gewonnene Daten sind liebgewonnene Daten.</p>
<blockquote><p>eine gesetzliche Aufbewahrungspflicht von 10 Jahren besteht</p></blockquote>
<p>Das ist interessant. Hättest du da einien Link zu der entsprechenden gesetzlichen Vorschrift? Ich kenne mich in diesem Bereich leider gar nicht aus.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Blogfürst</title>
		<link>http://www.blogfuerst.de/2010/03/chaos-computer-club-gegen-intimssphare/comment-page-1/#comment-3919</link>
		<dc:creator>Blogfürst</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 15:41:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.blogfuerst.de/?p=2586#comment-3919</guid>
		<description>Dass Kundendaten so schnell wie möglich gelöscht werden müssen, sehe ich genauso. Das ist z.T auch schon geltendes Recht, dass Kundendaten nachdem sie nicht mehr benötigt werden sofort gelöscht werden müssen. Das Problem ist hier die mangelnde Durchsetzbarkeit. Es fehlt ein einfach einklagbarer Zivilrechtl. Anspruch und eine massive Verschärfung der praktisch kaum vorhandenen staatlichen Sanktionsmöglichkeiten. 
Das Problem bei einfachen Kundendaten ist aber, dass hier eine gesetzliche Aufbewahrungspflicht von 10 Jahren besteht(wegen nachträglicher Buch- &amp; Steuerprüfung). Und das bedeutet auch, die Dokumentation 9 Jahre zurückliegender Porno-Bestellung. 
Der Datenbrief weckt schlafende Hunde, die man besser nicht wecken sollte. 
Außerdem predigt der ccc selbst immer das erst einmal vorliegende Daten letzten Endes auch weitere Begehrlichkeiten wecken. Und der Datenbrief weckt ganz erheblich Begehrlichkeiten. Der Datenbrief zwingt quasi jeden zum totalen Datenstrip per jährlichem Brief oder Mail. Nicht umsonst gibt es bei vielen Gelegenheiten Briefe mit besonders unaufälligen Umschlägen oder die Möglichkeit sie mit abweichendem Absender zu versehen, damit keine neugierigen Familienangehörige die Post öffnen. Deine Argumentationslinie auf Telekom, Lidl und Staat angewendet würde konsequent zu Ende gedacht FÜR Datensammlungen sprechen, weil deren potentieller Missbrauch nichts mit der Tatsache zu tun hätte, dass die Daten überhaupt gesammelt werden würden. Mit diesem Argument entkräftest du eines der wichtigen Argumente gegen Datensammlungen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dass Kundendaten so schnell wie möglich gelöscht werden müssen, sehe ich genauso. Das ist z.T auch schon geltendes Recht, dass Kundendaten nachdem sie nicht mehr benötigt werden sofort gelöscht werden müssen. Das Problem ist hier die mangelnde Durchsetzbarkeit. Es fehlt ein einfach einklagbarer Zivilrechtl. Anspruch und eine massive Verschärfung der praktisch kaum vorhandenen staatlichen Sanktionsmöglichkeiten.<br />
Das Problem bei einfachen Kundendaten ist aber, dass hier eine gesetzliche Aufbewahrungspflicht von 10 Jahren besteht(wegen nachträglicher Buch- &amp; Steuerprüfung). Und das bedeutet auch, die Dokumentation 9 Jahre zurückliegender Porno-Bestellung.<br />
Der Datenbrief weckt schlafende Hunde, die man besser nicht wecken sollte.<br />
Außerdem predigt der ccc selbst immer das erst einmal vorliegende Daten letzten Endes auch weitere Begehrlichkeiten wecken. Und der Datenbrief weckt ganz erheblich Begehrlichkeiten. Der Datenbrief zwingt quasi jeden zum totalen Datenstrip per jährlichem Brief oder Mail. Nicht umsonst gibt es bei vielen Gelegenheiten Briefe mit besonders unaufälligen Umschlägen oder die Möglichkeit sie mit abweichendem Absender zu versehen, damit keine neugierigen Familienangehörige die Post öffnen. Deine Argumentationslinie auf Telekom, Lidl und Staat angewendet würde konsequent zu Ende gedacht FÜR Datensammlungen sprechen, weil deren potentieller Missbrauch nichts mit der Tatsache zu tun hätte, dass die Daten überhaupt gesammelt werden würden. Mit diesem Argument entkräftest du eines der wichtigen Argumente gegen Datensammlungen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tharben</title>
		<link>http://www.blogfuerst.de/2010/03/chaos-computer-club-gegen-intimssphare/comment-page-1/#comment-3915</link>
		<dc:creator>Tharben</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 14:43:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.blogfuerst.de/?p=2586#comment-3915</guid>
		<description>Du lässt die Möglichkeit außer Acht, dass der CCC in dieser Sache gar kein Rückgrat beweisen muss, zumindest nicht in der von dir beabsichtigten Weise, weil der Datenbrief kein Fehler ist. Natürlich kann man immer die tollsten Dinge konstruieren. Man könnte aber auch eine Löschung aller Daten nach sechs Monaten verlangen. Wozu müssen Kundenkonten als Karteileichen über Jahre bestehen? Eine Neuanmeldung im Web kostet fünf Minuten. Vielleicht ist die ewig unter Migräne leidende Frau Müller ja gewillt, sich in die Fantasien des Herrn Müller einweihen zu lassen. Womöglich ein wundersames Mittel gegen chronische Kopfschmerzen. Jedenfalls kannst du nicht einen Missstand (Öffnen fremder Briefe) als Argument gegen Transparenz heranziehen. Du arbeitest nicht zufällig für einen Datenhändler? Du stellst die Dinge auf den Kopf.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Du lässt die Möglichkeit außer Acht, dass der CCC in dieser Sache gar kein Rückgrat beweisen muss, zumindest nicht in der von dir beabsichtigten Weise, weil der Datenbrief kein Fehler ist. Natürlich kann man immer die tollsten Dinge konstruieren. Man könnte aber auch eine Löschung aller Daten nach sechs Monaten verlangen. Wozu müssen Kundenkonten als Karteileichen über Jahre bestehen? Eine Neuanmeldung im Web kostet fünf Minuten. Vielleicht ist die ewig unter Migräne leidende Frau Müller ja gewillt, sich in die Fantasien des Herrn Müller einweihen zu lassen. Womöglich ein wundersames Mittel gegen chronische Kopfschmerzen. Jedenfalls kannst du nicht einen Missstand (Öffnen fremder Briefe) als Argument gegen Transparenz heranziehen. Du arbeitest nicht zufällig für einen Datenhändler? Du stellst die Dinge auf den Kopf.</p>
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