zum Klimaskeptiker gewandelt
blogfuerst 23. Dezember 2009
“Und sie bewegt sich doch” hatte einst Galileo der kirchlichen Inquisition entgegnet, als diese ihm verboten hatte weiter seine These zu verbreiten, dass die Erde sich um die Sonne dreht und nicht umgekehrt. So wie Galileo einst gegen die absolut herrschende Ansicht rebellierte, dass die Sonne sich um die Erde dreht, so könnte in Zukunft vielleicht die Meinungsschlacht um die vom Menschen verursachte (anthropogene) Erderwärmung auch im Rückblick gesehen werden. Seit diesem Blogeintrag habe ich mich mit der Hypothese der anthropogenen Erderwärmung näher beschäftigt. Je länger ich hier nachforschte, desto stärker wurden die Zweifel an der Behauptung, dass der Mensch bzw. das von ihm verursachte CO2 für die Klimaerwärmung verantwortlich sind.
Es waren letztlich solche Aussagen und Standpunkte, die mich dazu verleitet haben hier mal selbst zu recherchieren und mir eine eigene Meingung zu dem Thema zu bilden. Es liegt in meiner Natur, dass ich sofort skeptisch werde, wenn versucht wird eine wissenschaftliche Ansicht mundtot zu machen, indem man sie sprachlich auf eine Ebene mit Faschisten und Holocaustleugnern stellt und sie als Klimaleugner bezeichnet:
Verursacht der CO2-Ausstoß die globale Erwärmung der Erde? Noch ist es in Deutschland erlaubt, diese Annahme einer kritischen Prüfung zu unterziehen. Möglicherweise nicht mehr lange. Vor kurzem schrieb ein Kommentator des einflussreichen Boston Globe: „Ich möchte sagen, dass wir an einem Punkt angelangt sind, an dem es unmöglich ist, die globale Erwärmung zu leugnen. Leugner der Erwärmung sollen mit Leugnern des Holocausts auf eine Stufe gestellt werden, jene leugnen die Vergangenheit, diese leugnen die Zukunft.
So wie einst die Auffassung von Galileo verfolgt wurde:
Die Annahme, das die Sonne im Zentrum steht und sich nicht um die Erde dreht, ist töricht, absurd, im theologischen Sinne falsch und ketzerisch.
Jeder unabhängig denkende Kopf müsste spätestens bei solchen Standpunkten skeptisch werden und anfangen die als “gegebenen” hingestellten Behauptungen, dass der Klimawandel von Menschen verursacht ist zu hinterfragen. Vor allem wenn Regierungen anfangen vor einer anderen wissenschaftlichen Ansicht zu warnen, wie es die äußerst grundrechtstreue britische Regierung tat:
Die britische Regierung hat unterdessen Störfeuer gegen den Kopenhagener Klimagipfel verurteilt. Die Welt dürfe sich kurz vor dem Treffen nicht von Skeptikern und Gegnern verunsichern lassen, sagte Premier Gordon Brown der Zeitung «The Guardian» (Samstag). Die Klima-Skeptiker verharren laut Brown in «anti-wissenschaftlichen» Denkmustern und glaubten noch, dass die Erde eine Scheibe sei. «Saboteure» würden unter dem Deckmantel der Wissenschaft «auf eine gefährliche und hinterlistige Weise» Politik machen wollen, fügte der britische Umweltminister Ed Miliband hinzu.
Die Brandmarkung wissenschaftlicher Ansichten als “gefährlich und hinterlisitg” steht den Aussagen der mittelalterlichen Inquisition in nichts nach. Im Gegensatzu zu vielen anderen politischen Auffassungen ist das besondere an der These der anthropogenen Erderwärmung, dass sie sowohl von der “herrschenden Politikerklasse” als auch von den meisten Menschen hierzulande geteilt wird. Erstaunlich ist hierbei, dass insbesondere Linksintellektuelle, die es sich normalerweise verbitten mit der dummen Masse der Bevölkerung und evtl. “herrschender Auffassungen” in einen Topf geworfen zu werden hier fröhlich mitstimmen. Gerade sie hatten bisher immer den Anspruch an sich selbst, gerade nicht dem unkritischen Mainstream anzugehören. Und so haben sich Grüne und Linke hier an die Spitze einer Bewegung gestellt, die längst auch weite Teile konservativer Menschen und Denker damit vereinnahmt haben. Wie bei allen ideologischen Bewegungen gibt es auch hier einige, die sich radikalisieren und ihr Ziel – die Umkehr des Klimawandels – als oberstes Ziel über alle anderen Ziele und Werte stellen. So gibt z.B. fefe sehr anschaulich Einblick in das Innerste dieser linksintellektuellen Speerspitze, wenn er in sichtlicher Unzufriedenheit über das Ergebnis von Copenhagen schreibt:
Hey, du! Ja, du! Psssssscht! Komm mal her! Weißt du, wer die Unterzeichnung des Kopenhagener Klimavertrages u.a. verhindert hat? Na? Kommst du nie drauf! [...] Nun, dann treffen wir uns einfach in ein paar Jahren nochmal, nachdem Tuvalu vom Pazifik geschluckt wurde, und stimmen nochmal ab. Wisst ihr, bei solchen Gelegenheiten sieht man, was für eine groteske Verarschung der Kapitalismus ist. Die Idee, dass die Menschen alle im Groben das Richtige tun werden, wenn sie sich eigennützig um das kümmern, was ihnen am wichtigsten ist, ist einfach mal grundfalsch. Das kann man natürlich auch sonst überall sehen, aber in diesem Fall laufen wir wegen dieser falschen Idee gerade sehenden Auges in unseren eigenen Untergang hinein.
Mit anderen Worten: Wenn die Demokratien der Welt nichts gegen den Klimawandel unternehmen, dann muss eben eine (Öko-)Diktatur etabliert werden, mit Menschen in der Regierung, die besser wissen als alle anderen, was gut und was nicht gut für die Menschheit/den Planeten ist. Ich spreche niemandem das Recht ab zu glauben oder zu behaupten, dass das vom Mensch verursachte CO2 für die Klimaerwärmung verantwortlich ist. Allerdings sollte es umgekehrt auch nicht anders sein. Wer von sich behauptet für Moral, Werte und Grundrechte einzustehen, sollte die Meinungs- und Wissenschaftsfreiheit dabei nicht vergessen. Grundrechte gelten immer und überall und zwar für alle. Egal ob Holocaustleugner, Kreationisten, Klimaskeptiker oder Heliozentriker. Da sollte eigentlich der alte Ausspruch von Voltaire gelten:
Du bist anderer Meinung als ich und ich werde dein Recht dazu bis in den Tod verteidigen.
Mundtot machen gehört nicht dazu. Und nur weil ein paar “moralisch” fragwürdige Institutionen wie internationale Öl-Konzerne die gleiche Auffassung vertreten, kann man weder ihnen noch jedem anderen das Recht absprechen diese Auffassung öffentlich zu vertreten.
Einen umfassenden Überblick über die Herkunft der Thesen der Klimawandel-Anhänger, der wissenschaftlichen Basis, deren Geschichte und politischen Hintergründe liefert ein hervorragender Artikel der epochtimes. Ich warne allerdings vor dem Lesen dieses Artikels, da es zu unkontrollierten Nebenwirkungen führen kann, wenn es das Weltbild Einzelner zum Einsturz bringt. Falls sich wer fragt, was die Epochtimes ist: Sie ist ein Publikationsorgan, dass sich insbesondere durch die intensive Berichterstattung von Menschenrechtsverletzungen in China einen Namen gemacht hat und dafür auch schon von der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte ausgezeichnet wurde. Nur damit gar nicht erst Zweifel entstehen, dass irgendwelche Öl-Multis oder sonstige Verschwörer dahinter stecken.
Die “wissenschaftliche Basis” der anthropogenen Erderwärmung
Das merkwürdige an der These der anthropogenen Erderwärmung ist, dass es keine laborfesten wissenschaftlichen Beweise dafür gibt. Davon kann sich jeder selbst überzeugen. Den Anfang macht wikipedia, wo normalerweise alles wegen fehlender Relevanz gelöscht wird, dass nicht ausreichend belegt ist. Nur bei Klimawandel, Treibhauseffekt und CO2-Kausalität gibt es keine Belege. Im Text darüber stehen lediglich pauschale Behauptungen. Wer weiter sucht, stößt wahrscheinlich auf den IPCC-Bericht, der mittlerweile mehr oder weniger als Bibel der Klimaveränderung gilt. Aber auch dort findet man außer vielen Statistiken, Temperaturkurven und Eisbohrkernen keinen einzigen echten wissenschaftlichen Beleg für die Anthropogenität des Klimawandels. Wer sich den Bericht mal zu Gemüte führt, wird vielleicht überrascht werden, wenn dort steht:
Im Licht der neuen Belege und unter Berücksichtigung der verbleibenden Unsicherheiten ist der Grossteil der beobachteten Erwärmung im Verlaufe der letzten 50 Jahre wahrscheinlich auf die steigenden Treibhausgas-Konzentrationen zurückzuführen.
“Wahrscheinlich”. Naja, also das klingt nicht sehr überzeugend – aus wissenschaftlicher Perspektive. Jedenfalls wird man sich wohl kaum dazu durchringen können, so etwas als “Tatsache” anzusehen.
Das eigentlich spannende an der ganzen Debatte ist ja, dass kaum jemand die Erderwärmung an sich in Frage stellt. Es geht letztlich hauptsächlich darum, ob der Mensch für die Erwärmung verantwortlich ist oder nicht. Das ist nicht ganz unwichtig. Denn falls er es nicht ist, dann sind alle “Klimaschutzmaßnahmen” sinnlos. Stattdessen müsste man ganz andere Maßnahmen ergreifen, um mit den Folgen klar zu kommen. In meinen Augen gibt es zwei sehr gewichtige Hauptargumente gegen die Anthropogenität des Klimawandels. Zum einen ist der Klimawandel, dem wir derzeit ausgesetzt sind, nicht unbedingt “unnormal” oder gar unnatürlich. Seit es eine Atmosphäre auf der Erde gibt, hat sich das Klima verändert. Mal wurde es wärmer, mal kälter. Mal dauerte das länger, mal kürzer. Insbesondere die Klimastatistiker sind in ihrem Glauben so betriebsblind geworden, dass sie nicht mehr über den Tellerrand blicken können. Es wird behauptet, dass es noch nie so warm war wie heute, seit Beginn regelmäßiger Temperaturmessungen im 19. Jahrhundert. Ja, das mag ja sein, wenn man sich lediglich die Temperaturkurve von 100 Jahren anschaut. Wenn man sich aber mal die Temperaturkurve der letzten 2000 Jahre anschaut – die sich ungefähr rekonstruieren lässt – dann liegt der Anstieg der letzten Jahre im Rahmen normaler Schwankungen. Und genau da liegt der Hase im Pfeffer. Wenn man sich auf Statistiken stützt, darf man sich nicht gegen Statistiken wehren, die aufgrund anderer Ausgangsparameter zu anderen Ergebnissen gelangen. Bei einer solchen umfassenderen Betrachtungsweise sieht man nämlich, dass wir eigentlich gerade aus der sogenannten kleinen Eiszeit im 17. Jahrhundert kommen. Vor diesem Hintergrund wirkt ein Temperaturanstieg natürlich völlig anders. Auch die “Erderwärmungsphase” im Mittelalter spricht eher dafür, dass wir es aktuell mit einer “normalen” Schwankung des weltweiten Durchschnittsklimas zu tun haben. Die Aussage bzgl. der Klimaerwärmung allein auf Basis der Temperaturdaten der letzten hundert Jahre zu tätigen ist ungefähr das gleiche, wie wenn man im März erstmalig mit der Temperaturmessung beginnt und im Juni feststellt, dass es (das Weltklima) wärmer geworden ist.
Viel gewichtiger als diese Indizien ist aber die Frage, ob und wieviel das von Menschen verursachte CO2 für den Treibhauseffekt (mit-)verantwortlich ist. Die Klimawandelanhänger sind der Auffassung, dass das anthropogene CO2 Hauptverursacher der Klimaerwärmung ist. Die Berechnungen für diese Annahme gehen aber von einer Lichtabsorptionsrate des CO2 aus, die nicht zutreffend ist. In reproduzierbaren physikalischen Experimenten lässt sich ganz einfach der Nachweis erbringen, dass die molekularen Eigenschaften von CO2 andere sind, als es die Klimawandelanhänger gerne behaupten. Darüber hinaus wird gerne vergessen, dass die Natur mit Abstand für die allermeisten CO2-Emmissionen verantwortlich ist. Der Anteil des Menschen ist dabei verschwindend gering. Für mich persönlich haben Physik-Universitätsprofessoren, die mit nachvollziehbaren Untersuchungen und Labornachweisen arbeiten, einen wesentlich höheren Grad an Glaubwürdigkeit als die vielen selbst ernannten Klimaforscher und Umweltaktivisten. Bei der “wissenschaftlichen” Auseinandersetzung mit dem Thema Klimawandel geht es längst nicht mehr um Fakten. Vielmehr hat hier die Ideologie die Wissenschaft verdrängt. Das ist gerade in Zeiten von Fortschritts- und Wissenschaftsgläubigkeit besonders grotesk. Ideologien und Ideologen haben leider immer Konjunktur. Egal zu welcher Zeit und zu welchen Temperaturen. Ein Kommentar von Ulli Kulke analysiert diese neue Ideologie sehr treffend:
Seit das CO2 im Gespräch ist, haben sich zwei Dinge geändert. Es geht um Schuld, unsere Schuld des Nordens. Und inzwischen wird nahezu alles, was sich zum Schlechten ändert auf der Welt, als Klimafolge angesehen. Da schreibt etwa der Sozialpsychologe Harald Welzer ein Buch über Klimakriege. Seither gilt der Bürgerkrieg in Darfur, weil er ihn immer wieder anführt, als Paradebeispiel des Klimakrieges, in Zeitungen, auf Podien, im TV. Ist doch einfach: Der Sahel wird trockener, die Menschen streiten sich um die letzte Scholle. Klimafolge. Klar.
Wenn sich Völkermörder auf den Klimawandel berufen und Geld als Entschädigung, für die von ihnen ermordeten Menschen verlangen – spätestens dann, sollte eigentlich jeder anfangen die gängigen Ansichten bzgl. des Klimawandels zu hinterfragen.
Abschließend möchte ich klarstellen, dass es viele gute Gründe gibt den Energieverbrauch zu senken und nach Möglichkeit regenerative Energieformen einzusetzen. Aber das CO2 ist keiner dieser Gründe.
- Klimawandel-Ideologie
- 8 Kommentare
















bei uns in frankfurt taut es. ich wünsche ein schönes weihnachtsfest und ein gutes neues jahr.
Ich bin inzwischen soweit, daß ich alles hinterfrage, was mir wichtig erscheint. So läßt auch mich der Verdacht schon länger nicht los, daß die ganze CO2 Diskussion eigentlich einen anderen Zweck verfolgt. Ich bin ebenfalls der Ansicht, daß die gesammelten Informationen, von den Befürwortern des anthropogen verursachten Klimawandels nicht mehr als geschickt publizierte (aus dem Zusammenhang gerissene) Häppchen darstellen. Wissenschaftlich fundierter scheint mir die Tatsache zu sein, daß unsere Ölvorräte in wenigen Jahrzehnten erschöpft sein werden. Hinzu kommt, daß in der nun folgenden Zeit der weniger werdenden Ölvorkommen in Verbindung mit einer erhöhten Nachfrage durch aufstrebende Wirtschaftsmächte von einer Verschärfung der Abhängigkeiten von den ölfördernden Ländern auszugehen ist. Das interpretiere ich mal als nicht gewünschten Machtverlust. Maßnahmen, die diese Abhängigkeiten zumindest entschärfen (z.B. Förderung regenerativer Energien) erfordern erhebliche finanzielle Ressourcen. Doch wo kommen die hierfür erforderlichen Summen her? Ich schätze mal, daß auch hier die breite Masse geschröpft werden soll. Hier kommt in meinen Augen das aktuelle Szenario zum Tragen. Man schafft zunächst ein kollektives schlechtes Gewissen bei den Menschen auf der nördlichen Hemisphäre und macht sie damit “gefügig”. Zusätzlich veranstaltet man medienwirksame Konferenzen. Natürlich mit eingeschränkter Berichterstattung. Sonst würde ja das mit dem kollektiven Gewissen nicht mehr funktionieren, würde die Welt objektiv über diese Lachnummer informiert werden. Und in bester Hollywood-Manier taucht zum Schluß der Weltretter in Form des amerikanischen Präsidenten auf, was diesmal leider ziemlich in die Hose ging. Die schwindende Akzeptanz des anthropogen verursachten Klimawandels in der Bevölkerung führt wahrscheinlich zu einer sich verschärfenden finanziellen Situation. Insofern gehe ich davon aus, daß sich die Mächtigen nach dem Debakel in Kopenhagen etwas Neues einfallen lassen müssen, um ihren “Fahrplan” nicht zu gefährden. Ob sie weiterhin auf eine breit angelegte Desinformation der Bevölkerungen oder aber auf massiven Druck setzen? Ich denke, wir werden nicht lange auf die Antwort warten müssen.
Ja, es ist falsch, die so genannten Klimaskeptiker als unwissenschaftliche Leugner zu bezeichnen und sie in die Nähe von Nazi-Ideologen zu stellen. Aber den “Klimawandel-Anhängern” Unwissenschaftlichkeit vorzuhalten und sie aufgrund individueller Aussagen in Sippenhaft zu nehmen und ihnen das Etikett “Inquisition” aufzukleben, ist auch nicht wesentlich besser.
Ja, in der Politik wird nicht gerade wissenschaftlich mit wissenschaftlichen Erkenntnissen umgegangen – das ist aber auch nicht gerade einzigartig und neu (Atomkraft, Gentechnik, …) und beschränkt sich auch nicht nur auf die “Klimawandel-Anhänger”, die andere Seite vereinfacht und polemisiert genauso.
Ja, es gibt keinen _Beweis_ für die Anthropogenität des Klimawandels – das würden wohl auch die wenigsten KlimaforscherInnen in einem wissenschaftlichen Gespräch behaupten. Aber der Klimawandel ist ja in der öffentlichen Debatte kein wissenschaftlicher Gegenstand, sondern ein politischer und deshalb werden viele kompliziertere Aspekte in der Debatte vernachlässigt. KlimaforscherInnen, mit denen ich bisher gesprochen habe, haben auch immer betont, dass es zum einen vermutlich sowieso einen Temperaturanstieg gäbe, es aber starke _Indizien_ gibt, dass von Menschen verursachte Faktoren diese Erwärmung verstärken. Mittlerweile ist übrigens auch schon in der größeren öffentlichen Debatte angekommen, dass neben CO2 noch andere Emmissionen (z.B. Methan) einen vermutlich sogar größeren Einfluss auf den Treibhauseffekt haben … die kann man schlechterdings als “natürlich” bezeichnen, wenn man beispielsweise Massentierhaltung u.ä. als “natürlich” ansieht.
Nein, die Verschwörungstheorien am Ende des Beitrags (und in den Kommentaren) passen nicht zu der anfangs formulierten Forderung nach Wissenschaftlichkeit und möglichst objektiver Betrachtung des Themas.
siehe: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13496606.html
Zitat:
Zurück ins Paradies?
SPIEGEL-Interview mit dem sowjetischen Klimatologen Michail Iwanowitsch Budyko über den Treibhauseffekt
Von Franke, Klaus
SPIEGEL: Herr Professor Budyko, Sie sind im Kreis der Klimaforscher sozusagen ein weißer Rabe: Die meisten Ihrer Kollegen warnen vor einer globalen Klimakatastrophe, Sie dagegen versprechen der Menschheit ein künftiges \Treibhaus-Paradies\ – ist das Ihr Ernst?
BUDYKO: Gewiß, doch man muß differenzieren. Auch ich habe früher mal die Hypothese einer Klimakatastrophe erwogen, das war zu einer Zeit, als noch niemand daran glaubte.
SPIEGEL: Sie haben schon sehr früh auf eine Erwärmung der Erdatmosphäre hingewiesen . . .
BUDYKO: . . . schon 1971 habe ich sie vorausgesagt ………
[Fortsetzung siehe Link oben]
@ rene:
Ähm dir ist aber schon klar, dass dieses Interview 20 Jahre alt ist, oder?
[...] war das noch mit dem Klimawandel? Die Durchschnittstemperaturen würden weltweit rasant steigen, heißt es aus den Mündern der [...]
[...] ha. Wieso überrascht mich das nicht? Wahrscheinlich deshalb… Artikel verlinken: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue [...]
[...] ich gelten (siehe Disclaimer). Den Vorwurf der Unsachlichkeit allerdings nicht. Ich habe nämlich hier bereits ausführlich zu den wissenschaftlichen Grundannahmen Stellung [...]