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	<title>Kommentare zu: Gesundheitsschädiger</title>
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	<description>Der Fürst vom Glauberg</description>
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		<title>Von: Klaus</title>
		<link>http://www.blogfuerst.de/2009/12/gesundheitsschadiger/comment-page-1/#comment-9872</link>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Feb 2011 12:23:47 +0000</pubDate>
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		<description>Um die Diskussion auf eine fachlich fundierte Ebene zu bringen, hierzu eine Fachinformation aus dem besten deutschsprachigen Chemie-Lexikon, dem RÖMPP:

Im Gegensatz zu den verbreiteten Metalldetektoren können Körperscanner auch Kunststoffgegenstände und verschiedene Sprengstoffe sichtbar machen. Sie werden häufig auch als Nacktscanner bezeichnet, weil sie nicht nur die Gegenstände, sondern auch die Körperoberfläche mehr oder weniger detailreich abbilden. Die Bilderzeugung heutiger Geräte beruht dabei auf Röntgenrückstreu-Strahlung oder auf Terahertz-Wellen.

Röntgenrückstreu-Scanner: Diese Scanner arbeiten mit Röntgenstrahlen, die an freien oder schwach gebundenen Elektronen gestreut werden. Diese sogenannte Compton-Streuung tritt überwiegend an Wasserstoff, Sauerstoff und Kohlenstoff auf, während Metalle die Strahlung absorbieren. Die rückgestreute Strahlung wird von den Scannern erfaßt. Eine eingebaute Software erzeugt aus den Messwerten ein dreidimensionales Bild. Es zeigt die Körperoberfläche der gescannten Person sowie Prothesen und auf dem Körper befindliche Gegenstände. Die Strahlenbelastung ist bei dieser Methode geringer als bei den konventionellen Röntgenuntersuchungen beim Arzt. Eine Schädigung von Körperzellen kann aber nicht ausgeschlossen werden, daher ist die Anwendung dieser Technik in Deutschland untersagt.

Terahertz-Scanner: Sie nutzen Strahlung, die im elektromagnetischen Spektrum zwischen Mikrowellen- und Infrarotstrahlung liegt. Diese Strahlung mit Frequenzen von 0,1 THz bis 10 THz durchdringt Papier, trockene Textilien, trockenes Holz, viele Kunststoffe und besitzt eine hohe Sensitivität gegenüber Wasser. Dank dieser Eigenschaften können die Scanner unter die Bekleidung von Fluggästen und durch geschlossene Kunststoff- oder Papierverpackung „sehen“.

Grundsätzlich zu unterscheiden ist dabei zwischen Verfahren mit aktiver Strahlung und der passiven Terahertz-Technik. Bei der aktiven Methode werden vom Scanner Terahertz-Wellen ausgesandt, die von Materialien reflektiert werden. Diese werden dann vom Scanner analysiert und in ein Bild umgesetzt. Die Eindringtiefe der Terahertz-Wellen ist laut Bundesamt für Strahlenschutz gering: Beim Scan werden zwar die Zellen der Haut und äußere Blutgefäße erreicht, nicht aber tiefer liegende Organe. Somit kann auch das Körperinnere nicht dargestellt werden. Da Terahertz-Strahlung erst seit wenigen Jahren erfaßt werden kann, sind mögliche gesundheitliche Risiken noch nicht ausreichend erforscht.

Die neueste Scannergeneration setzt dagegen auf die passive Terahertz-Technik, die ausnutzt, daß jedes Lebewesen Wärmestrahlung – unter anderem im Terahertz-Bereich – aussendet. Diese Strahlung wird bei der Messung erfaßt. Der Einsatz von Fremdstrahlung ist also nicht nötig. Dieser Scannertyp gilt als gesundheitlich unbedenklich und wird vom Bundesamt für Strahlenschutz empfohlen.

Mitte Juni 2010 hat die EU-Kommission sich für den Einsatz der Körperscanner zur Erhöhung der Fluggastsicherheit ausgesprochen. In Deutschland startete am 27.09.2010 der Probebetrieb am Hamburger Flughafen mit zwei Scannern, die auf der passiven Terahertz-Technik beruhen. Der Test, der bereits verschiedene Probleme offenbarte, ist auf eine Dauer von sechs Monaten ausgelegt. Die Durchsuchung mit dem Körperscanner erfolgt auf freiwilliger Basis. Dieser Typ von Körperscanner wird in Europa auch in den Niederlanden, in Großbritannien, in der Schweiz und außerdem in Russland im Probebetrieb eingesetzt.

In den USA werden Körperscanner schon seit 2007 benutzt. Viele von ihnen arbeiten nach dem Röntgenrückstreu-Verfahren. Im Herbst 2010 waren in den USA 310 Geräte an 68 von 450 Flughäfen im Einsatz, weitere 450 Scanner sollen noch beschafft werden. Medienberichten zufolge scheint in den USA die Akzeptanz der Scanner durch die Fluggäste derzeit deutlich abzunehmen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Um die Diskussion auf eine fachlich fundierte Ebene zu bringen, hierzu eine Fachinformation aus dem besten deutschsprachigen Chemie-Lexikon, dem RÖMPP:</p>
<p>Im Gegensatz zu den verbreiteten Metalldetektoren können Körperscanner auch Kunststoffgegenstände und verschiedene Sprengstoffe sichtbar machen. Sie werden häufig auch als Nacktscanner bezeichnet, weil sie nicht nur die Gegenstände, sondern auch die Körperoberfläche mehr oder weniger detailreich abbilden. Die Bilderzeugung heutiger Geräte beruht dabei auf Röntgenrückstreu-Strahlung oder auf Terahertz-Wellen.</p>
<p>Röntgenrückstreu-Scanner: Diese Scanner arbeiten mit Röntgenstrahlen, die an freien oder schwach gebundenen Elektronen gestreut werden. Diese sogenannte Compton-Streuung tritt überwiegend an Wasserstoff, Sauerstoff und Kohlenstoff auf, während Metalle die Strahlung absorbieren. Die rückgestreute Strahlung wird von den Scannern erfaßt. Eine eingebaute Software erzeugt aus den Messwerten ein dreidimensionales Bild. Es zeigt die Körperoberfläche der gescannten Person sowie Prothesen und auf dem Körper befindliche Gegenstände. Die Strahlenbelastung ist bei dieser Methode geringer als bei den konventionellen Röntgenuntersuchungen beim Arzt. Eine Schädigung von Körperzellen kann aber nicht ausgeschlossen werden, daher ist die Anwendung dieser Technik in Deutschland untersagt.</p>
<p>Terahertz-Scanner: Sie nutzen Strahlung, die im elektromagnetischen Spektrum zwischen Mikrowellen- und Infrarotstrahlung liegt. Diese Strahlung mit Frequenzen von 0,1 THz bis 10 THz durchdringt Papier, trockene Textilien, trockenes Holz, viele Kunststoffe und besitzt eine hohe Sensitivität gegenüber Wasser. Dank dieser Eigenschaften können die Scanner unter die Bekleidung von Fluggästen und durch geschlossene Kunststoff- oder Papierverpackung „sehen“.</p>
<p>Grundsätzlich zu unterscheiden ist dabei zwischen Verfahren mit aktiver Strahlung und der passiven Terahertz-Technik. Bei der aktiven Methode werden vom Scanner Terahertz-Wellen ausgesandt, die von Materialien reflektiert werden. Diese werden dann vom Scanner analysiert und in ein Bild umgesetzt. Die Eindringtiefe der Terahertz-Wellen ist laut Bundesamt für Strahlenschutz gering: Beim Scan werden zwar die Zellen der Haut und äußere Blutgefäße erreicht, nicht aber tiefer liegende Organe. Somit kann auch das Körperinnere nicht dargestellt werden. Da Terahertz-Strahlung erst seit wenigen Jahren erfaßt werden kann, sind mögliche gesundheitliche Risiken noch nicht ausreichend erforscht.</p>
<p>Die neueste Scannergeneration setzt dagegen auf die passive Terahertz-Technik, die ausnutzt, daß jedes Lebewesen Wärmestrahlung – unter anderem im Terahertz-Bereich – aussendet. Diese Strahlung wird bei der Messung erfaßt. Der Einsatz von Fremdstrahlung ist also nicht nötig. Dieser Scannertyp gilt als gesundheitlich unbedenklich und wird vom Bundesamt für Strahlenschutz empfohlen.</p>
<p>Mitte Juni 2010 hat die EU-Kommission sich für den Einsatz der Körperscanner zur Erhöhung der Fluggastsicherheit ausgesprochen. In Deutschland startete am 27.09.2010 der Probebetrieb am Hamburger Flughafen mit zwei Scannern, die auf der passiven Terahertz-Technik beruhen. Der Test, der bereits verschiedene Probleme offenbarte, ist auf eine Dauer von sechs Monaten ausgelegt. Die Durchsuchung mit dem Körperscanner erfolgt auf freiwilliger Basis. Dieser Typ von Körperscanner wird in Europa auch in den Niederlanden, in Großbritannien, in der Schweiz und außerdem in Russland im Probebetrieb eingesetzt.</p>
<p>In den USA werden Körperscanner schon seit 2007 benutzt. Viele von ihnen arbeiten nach dem Röntgenrückstreu-Verfahren. Im Herbst 2010 waren in den USA 310 Geräte an 68 von 450 Flughäfen im Einsatz, weitere 450 Scanner sollen noch beschafft werden. Medienberichten zufolge scheint in den USA die Akzeptanz der Scanner durch die Fluggäste derzeit deutlich abzunehmen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Sarah</title>
		<link>http://www.blogfuerst.de/2009/12/gesundheitsschadiger/comment-page-1/#comment-9767</link>
		<dc:creator>Sarah</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Nov 2010 09:49:52 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo,

der Artikel hört sich ja beängstigend an.
Ich habe es jetzt schon ein paar mal gelesen, dass diese Ganzkörperscanner gesundheitsschädlich sein sollen.
Aber Erkenntnisse gibt es sicher erst in vielen Jahren und die können dann auch sehr zuverlässig auf irgendwas anderes zurückgeführt werden.

:-/ Sarah</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,</p>
<p>der Artikel hört sich ja beängstigend an.<br />
Ich habe es jetzt schon ein paar mal gelesen, dass diese Ganzkörperscanner gesundheitsschädlich sein sollen.<br />
Aber Erkenntnisse gibt es sicher erst in vielen Jahren und die können dann auch sehr zuverlässig auf irgendwas anderes zurückgeführt werden.</p>
<p>:-/ Sarah</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: blogfuerst</title>
		<link>http://www.blogfuerst.de/2009/12/gesundheitsschadiger/comment-page-1/#comment-3164</link>
		<dc:creator>blogfuerst</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Dec 2009 09:14:14 +0000</pubDate>
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		<description>Soweit ich weiß sollen die mit Röntgen- oder Terahertzstrahlung arbeiten. Und die sind alles andere als ungefährlich: http://preview.tinyurl.com/ydcoh7w</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Soweit ich weiß sollen die mit Röntgen- oder Terahertzstrahlung arbeiten. Und die sind alles andere als ungefährlich: <a href="http://preview.tinyurl.com/ydcoh7w" rel="nofollow">http://preview.tinyurl.com/ydcoh7w</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: rg</title>
		<link>http://www.blogfuerst.de/2009/12/gesundheitsschadiger/comment-page-1/#comment-3157</link>
		<dc:creator>rg</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Dec 2009 23:05:23 +0000</pubDate>
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		<description>Die Nacktscanner basieren auf Ultraschall, wenn ich recht informiert bin. Also relativ harmlos...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Nacktscanner basieren auf Ultraschall, wenn ich recht informiert bin. Also relativ harmlos&#8230;</p>
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