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Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

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Wikipedia und die DDR

blogfuerst 6. November 2009

Ein Déjà-vu ereilt mich, wenn ich fefes jüngsten Kommentar zu der wikipedia/wikimedia-Veranstaltung lese. Dort werden nur linienkonforme Pressevertreter zugelassen, es wird allgemein erklärt wie toll alles sei – nicht aus Überzeugung, sondern vom Blatt abgelesen und es herrscht ein funktionärsinterner Wettstreit darum, wer schneller neue Ideen bei wikipedia ausradiert. Dieses Verhalten erinnert irgendwie erschreckend an die letzten Tage der DDR, bei der die Herrschenden nicht einsehen wollten, dass ihre Politik gescheitert ist. So wird es wohl auch der deutschen wikipedia gehen, bei denen die Autoren ausbleiben werden und so die Artikel für die Leute über kurz oder lang uninteressant werden, weil sie veraltet sind bzw. zu neuen Dinge keine Einträge vorhanden sein werden. Dafür reichen in der Regel schon wenige erfolglose wikipedia-Suchen aus, bis man sich angewöhnt erst gar nicht bei wikipedia nachzuschauen. Das Internet kann binnen kürzester Zeit Kleine ganz groß machen – aber auch Große ganz klein. Letzteres schließen die wikipedia-Betonköpfe offenbar für sich aus.

 

Eine Reaktion zu “Wikipedia und die DDR”

  1. am 6. November 2009 um 16:03 Uhr

    Du hast recht. Die deutsche Wikipedia wird zu Grunde gehen. Ist aber nicht sooo schlimm, denn es gibt ja immer noch die englische.

    Was die die Mitglieder des ZK der Wikipedia-Lösch-Admins nicht zu begreifen scheinen, ist dass die deutsche WP redundant und damit entbehrlich ist. Es geht zwar ein Stück weit Bequemlichkeit dahin, aber das kann dem deutschen Durchschnittsenglisch nur gut tun.

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