echtes Politiker-Web 2.0 ?
blogfuerst 7. September 2009
Der Frankfurter FDP-Bundestagskandidat und Spitzenkandidat der Jungen Liberalen Hessen, Christoph Schnurr, hat sich mit seiner Plattform “www.dein-wahlprogramm.de” weit aus dem Fenster gelehnt – für Politiker-Verhältnisse. Dort schreibt er:
Er gibt die Kontrolle über sein Wahlprogramm vollständig an die Wählerinnen und Wähler im Internet ab. Der inhaltlichen Gestaltung des Wahlprogrammes sind keine Grenzen gesetzt. Es muss lediglich der freiheitlich-demokratischen Grundordnung des Grundgesetzes entsprechen. Aus dem liberalen Grundgedanken heraus, dass nicht ein allmächtiger Staat oder die Parteien das Land regieren sollen, sondern die Bürgerinnen und Bürger dieses Landes, sind alle dazu eingeladen sich an der Gestaltung des Wahlprogrammes zu beteiligen.
Bin mal gespannt wie das ankommt. Vielleicht ist das die erste echte Möglichkeit, als Bürger wirklich aktiv Politik mitzugestalten ohne vorher Parteiapparate durchlaufen zu müssen.




http://www.dein-wahlprogramm.de/index.php?title=Mehr_B%C3%BCrgerfreiheit_durch_mehr_Vertrauen%2C_Zusammenhalt_und_Toleranz#Urheberrecht:_Hohes_Schutzniveau_und_wirksame_Durchsetzung
Da sollte man mal genau hinsehen, bevor mancher wieder ruft: lieber FDP als Piraten wählen…
Die finden es auch gut, dass Kinder wegen Musiktausch 4-5stelligen Beträge an Abmahngebühren zahlen sollen (bzw. deren Eltern).
Denn: “Plänen zur Entkriminalisierung so genannter Bagatelldelikte erteilen wir eine Absage.”
http://www.dein-wahlprogramm.de/index.php?title=Mehr_B%C3%BCrgerfreiheit_durch_mehr_Vertrauen%2C_Zusammenhalt_und_Toleranz#Den_Rechtsstaat_st.C3.A4rken
Da weisse Bescheid, Schätzelein!
Also diese Aussage kann ich dieser Textpassage nicht direkt entnehmen.
Aber wieso schreibst du dann nicht diesen Aspekt in “dein-wahlprogramm” rein? Dazu ist es doch da. Statt über Parteiprogramme zu meckern – selbst eines gestalten.
Insofern verstehe ich diese Einstellung überhaupt nicht.