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Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.

Totale Überwachung der Schule

blogfuerst 2. Januar 2009

Man kann nie genug überwachen. Dies ist wohl das Motto der Briten.

Die Firma Classwatch hat in London eine Schule mit Kameras und Mikrofonen vollständig vernetzt und zur Überwachung freigegeben. Dadurch geraten sogar 4-jährige Vorschüler in die Überwachung.

Inwiefern Schulen davon profitieren, wenn sie ihre jüngsten Schüler aufzeichnen, erschließt sich nicht sofort. Vandalismus, Mobbing und Diebstahl, kurz: anti-soziales Verhalten – das sind die Stichworte, mit denen Classwatch seine Technik anbietet. Wenn Lukas den Lolly von Frida klaut, kann der Täter wenigstens im Nachhinein überführt werden. Auch sonstiges Fehlverhalten kann LehrerIn mit Kameras schneller ausmachen und den oder die Übeltäterin identifizieren. „Unterbrechungen – die sonst bis zu 20 Prozent einer Stunde ausmachen – lassen sich so drastisch reduzieren“, meint Classwatch. An 85 Schulen ist das System der Firma Classwatch installiert: Videokameras und sogar Mikrofone. „Die Antwort auf effektives Klassenraum-Management“ – so lautet ein weiterer Werbespruch der Firma. Den ganzen Tag zeichnen die Kameras alles auf, was im Klassenraum vor sich geht. Für den Fall, dass es Konflikte in der Klasse gebe, stehe gleich klärendes Filmmaterial zur Verfügung, preist Classwatch sein Produkt an. Ganz offen wird mit „Verhaltensmanagement“ geworben.

 

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