Abgeordnete für Schulden zahlen lassen
blogfuerst 14. Januar 2009
Vor dem Hintergrund des zur Zeit stattfindenden Überbietungswettbewerbes in Sachen Konjunkturpaket – “Wer bietet mehr und gibt mehr aus?” – scheint der Vorschlag des FDP-Bundestagsabgeordneten Christoph Waitz notwendiger denn je:
Wenn sie [die Abgeordneten] am eigenen Geldbeutel erfahren, was es heißt, mehr Schulden zu machen. Mein Vorschlag ist, dass ein Abgeordneter für jede Milliarde Euro mehr Neuverschuldung, die der Bundestag beschließt, auf ein Prozent seiner Diät verzichten muss. Allerdings maximal 30 Prozent.
In Kanada wird dieses Prinzip bereits erfolgreich praktiziert. Leider bezweifle ich sehr, dass die wohlstandsgenährten Abgeordneten der sogenannten Volksparteien einer derartigen Dispziplinierungsmaßnahme jemals zustimmen dürften.
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