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Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.

Schrottpapiere für die Banker

blogfuerst 21. Dezember 2008

Im Umgang mit der Finanzkrise gab es ja jede Menge Vorschläge für Maßnahmen zur Lösung der Krise. Die mit Abstand interessanteste Maßnahme bisher kam von der Firmenleitung der Credit Suisse:

Die Credit Suisse krempelt ihr Bonusmodell schon wieder um. Investmentbanker erhalten einen guten Teil ihrer Boni künftig in Schrottpapieren statt in Aktien. Die Credit Suisse zaubert für die Boni ihrer Investmentbanker eine neue Formel hervor, die an die Nationalbank-Hilfe für die UBS erinnert: Sie lagert toxische Schrottpapiere im Wert von rund 5 Milliarden Dollar in ein Investmentvehikel aus und befreit so ihre Bilanz von dieser Last. Dieser Topf wird mit illiquiden kommerziellen Hypotheken und Unternehmensanleihen gefüllt und an die Chefs der Investmentbank weitergereicht. Deren Boni werden im kommenden Frühling nur noch zu rund 20 Prozent in Form von Aktienanteilen ausbezahlt. Der Rest wird aus Anteilsscheinen für diesen Schrott bestehen. In den Genuss der Neuregelung kommen 1000 bis 2000 Kaderleute der Investmentbank – vorwiegend in New York.

Das klingt irgendwie nach der ultimativen und gerechtesten aller Lösungen. Statt großzügiger Bonuszahlungen kriegen die Verursacher ihren eigenen Mist zurück.

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