Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.

Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.

Einsichten eines “Punkrockers”

blogfuerst 18. Dezember 2008

Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung hat den Ärtze-Frontmann Farin Urlaub interviewt:

ANTWORT: Weil wir keine Vierteljahresziele haben, sondern 20-Jahres-Ziele. Ansonsten kann ich mich über den Kapitalismus als solchen nicht beschweren, denn ich profitiere ja davon. Aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass wir als Band nie jemanden bescheißen mussten, um Geld zu verdienen. Wir haben etwas angeboten, und erstaunlich viele Leute haben das nachgefragt. Ich habe das Gefühl, dass dies nicht für alle Berufe gilt, ohne dass ich alle Mechanismen durchdringe. [...]
FRAGE: Sind Sie ein Moralist?
ANTWORT: Nein, ich bin genauso egoistisch und hedonistisch wie alle anderen. Ich habe nur die Möglichkeit, mehr Geld zu spenden als andere, weil ich mehr habe. Ich bin aber nicht so selbstlos, dass ich mehr abgebe, als ich selber behalte.
FRAGE: Früher richtete der Punkrock sich gegen das System, gegen den Kapitalismus, gegen alles. Wann ist diese Wut verflogen?
ANTWORT: Moment, das ist etwas komplizierter. Die Geschichte des Punkrock war für mich eine Geschichte der Emanzipation von Autoritäten. Ich wurde mit 16 Jahren Punkrocker, damals wusste ich nicht, wie ein Staat funktioniert und gegen welches System ich jetzt genau bin. Ich war gegen die Autorität, die ich persönlich erfahren habe; angefangen bei Eltern und Lehrern. Die politische Bildung kam er erst sehr viel später. Als ich wusste, womit ich nicht so einverstanden bin, war ich schon zu wohlhabend, um noch als Punker zu gelten. Du kannst ja nicht gleichzeitig Teil des Systems sein und dagegen. Das ist schizophren. Als Systemkritiker würde ich mich total lächerlich machen.

 

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