jenseits von Gut und Rechtsstaat
blogfuerst 24. November 2008
Großbritannien ist ja für seine wahnsinnige Gesetzgebung bereits mehr oder minder bekannt. Grund- und Menschenrechte haben schon lange ihre angestammte Bedeutung dort verloren, was erneut durch die Beschaffung von 10.000 Taser-Waffen für die britische Polizei bestätigt wird. Als besonders “menschenfreundlich” gelten diese Dinger ja gemeinhin nicht.
Munter weiter geht es mit dem Wahnsinn bei dieser neuen Strafvorschrift, die Tiere vor Misshandlung schützen soll. Gefunden bei 11k2:
Eine Neufassung des britischen Animal Welfare Act 2006 verspricht bis zu sechs Monate Gefängnis und bis zu umgerechnet 24.845,17 Euro Strafe, wenn Tiere schlecht behandelt werden. Dazu zählen auch das Verfüttern von Schokolade, Rosinen oder Trauben an Hunde (ich dachte, die fressen sowieso alles?) oder eine allgemeine Überfütterung des Vierbeiners. Die drei neuen “codes of practice” für die Besitzer von Hunden, Katzen und Pferden sehen unter anderem vor, dass man sein Tier nicht zur heissesten Tageszeit ausführen, mit Übungen eine Stunde nach dem Essen warten soll und seinem Hund täglich die Zähne putzt (!)
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