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Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.

Herr lass Eklat vom Himmel regnen…

blogfuerst 27. November 2008

Nach dem medienträchtigten “Eklat” von Marcel Reich-Ranicki, der eigentlich eher ein Höhepunkt war – steht nun die nächste Medienpreisverleihung vor der Tür: Der Bambi. Einen netten Kommentar hierzu hat SPON-Autor Thomas Tuma verfassst:

Die grassierende Medienpreis-Diarrhö ist ein derart wildwuchernder Infekt geworden, dass man den Bambi-Veranstaltern diese Woche wünschen möchte: Oh Herr, lass – wenn schon nicht Hirn – doch wenigstens ein bisschen Eklat regnen über Offenburg!

Deutsche Preisverleihungen indes sind bar jeder Selbstironie, absolut witzfreie Zonen ohne jeden Nährwert.

Da können die Reden noch so grottig sein. Da können die schlecht geschauspielerten Überraschungs-Ahs und -Ohs der Preisträger noch so sehr die Ideenarmut der Autoren illustrieren. Es geht nicht um Inhalte. Es geht nicht um Entertainment. Es geht ums Geschäft einer inzestuösen Medienbranche, die kaum etwas aufgeblasener umflattert als die eigenen Nichtereignisse.

“Die Verfügbarkeit der Prominenten bestimmt die dann ausgelobten Preiskategorien”, witzelt Ex-RTL-Chef Helmut Thoma. “Alle Glotzeschaffenden rennen dahin und bescheinigen sich gegenseitig sensationelle Größe. Aber zu viel des Guten schadet der Sache. Und ob man mit jeder Preisverleihung die TV-Zuschauer belästigen muss, wage ich zu bezweifeln”, sagt der frühere WDR-Intendant Friedrich Nowottny, der sich mit Vergnügen an frühere Verleihungen in kleinem Kreis erinnert.

 

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