Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.

Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.

Empörungstheater

blogfuerst 23. Oktober 2008

Offensichtlich werden die Politiker erst wach, wenn geplante Überwachungsmaßnahmen unmittelbar vor der Einführung stehen. Das ist ziemlich schwach. Die Ganzkörper-Scanner – auch als “Nacktscanner” bezeichnet – sind schon seit langer Zeit in Planung und sogar im Testbetrieb.    Links: 1, 2, 3, 4, 5, 6

Das nun eröffnete Empörungstheater ist entweder geheuchelt oder aber die Parlamentarier haben keinen blassen Schimmer was in der Welt draußen vor geht. Vielleicht sollten wir der EU-Kommission aber auch dankbar sein für diesen Vorstoß. Durch die unfreiwillige Komik dieser Technik, wird die ganze Überwachungspolitik derart ins Absurde gesteigert, dass dadurch hoffentlich mehr Leute erwachen und sich gegen diese Politik zur Wehr setzen.

[update]

Dass diese Forderung evtl. zum Bummerang wird für die Sicherheitspolitiker, hat auch Peter Schaar sehr schön auf den Punkt gebracht. (via)

Die können dann meinen künstlichen Darmausgang sehen? Geht ja gar nicht.

Zusammen mit der von Interpol geforderten internationalen Biometriedatenbank, die mit Passagierkontrolldaten gefüttert werden soll, ergibt sich mit dem Nacktscanner fast schon ein Bild der vollständigen medizinischen Erfassung aller Menschen bei den Sicherheitsbehörden. Eine Datensammlung solchen Ausmaßes ist nicht einmal den pessimistischsten Dystopie-Autoren in den Sinn gekommen.

 

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